Kategorien
Erderwärmung

Rettet die Eisbären

Der Eisbär ist zu einer Art Symbol für den Klimawandel geworden. Nicht zuletzt erzeugte der 2006 im Berliner Zoo geborene und 2011 verstorbene “Knut” für Wellen der Smypathie. Seine Geschichte sorgte dafür, dass man plötzlich aufmerksam wurde für die Folgen des Klimawandels. Auch wenn Eisbären geographisch weit weg von uns sind, so haben unsere Handlungen für die Arktisbewohner weitreichende Folgen.

Warum sind Eisbären bedroht?

Zwei Dinge stellen die größten Bedrohungen für Eisbären dar: Das Abschmelzen der Polkappen (in diesem Fall der Nordpol) und die Vergiftung der Meere durch Plastik und andere Giftstoffe wie das Insektengift DDT. Plastik und DDT gelangen durch den Menschen in die Meere. Sie werden vom Plankton aufgenommen, welches von Fischen verzehrt wird. Fisch ist die Nahrungsgrundlage für Seehunde, welche wiederum von Einbären gefressen werden. 

Durch die Erderwärmung wird aber nicht mehr genug Eis gebildet, sodass Eisbären nicht ausreichend jagen können. Fehlt ihnen die natürliche Nahrungsgrundlage, müssen sie auf anderem Weg ihren Hunger stillen. Dieser führt sie dann in Menschensiedlungen bzw. zu deren Müllkippen. Dort fressen Eisbären eben auch Plastik, welches sich im Magen und in den Ausscheidungen nachweisen lässt.

Dabei sind Eisbären wahrlich keine Vielfraße. Ein ausgewachsenes Eisbären-Männchen kann bis zu 200 Tage ohne Nahrung auskommen. Ein Eisbären-Weibchen ohne Jungen sogar bis zu 255 Tage. 

Der Eisbär ist also besonders betroffen vom Klimawandel, auch wenn er weit weg von usn scheint. Auch die immer noch erlaubte Jagd auf Eisbären als Hobby setzt den Tieren zu. Hochrechnungen zufolge könnte es bereits 2100 keine mehr geben.

Was kannst du tun, um die Eisbären zu retten?

Sowohl Klimaerwärmung als auch Plastik- und Insektizidverbrauch müssen eingedämmt werden. Das kannst du selbst tun:

1.Verzichte auf Plastik, wo immer du kannst. Sollte das nicht möglich sein, verwende weniger umweltschädliches Plastik ohne Weichmacher (erkennbar am Kürzel “PE”) und verwende es solange du kannst. Auch das korrekte Entsorgen von Plastik über die Gelbe Tonne oder beim Recyclinghof gehört mit dazu.

2. Dreh deine Heizung runter. Wenn du unnötig heizt, müssen dafür Brennstoffe aufgewendet werden. Das erhöht die Konzentration von Treibhausgasen in der Erdatmosphäre, wodurch sie sich erwärmt. Diese Erwärmung führt dazu, dass nicht genug Eis gebildet wird, weshalb die Eisbären nicht jagen gehen können und verhungern oder Plastikmüll fressen.

3. Du kannst auch für den Erhalt des Lebensraums für Eisbären spenden.

Lies hier unsere Tipps nach, wie du dafür sorgen kannst, dass kein Plastik mehr in die Meere gelangt.

Mit AR den Planeten retten.

Quellen:

https://www.berlin.de/tourismus/zoos-und-tierparks/eisbaer-knut/1690816-1694342-berlins-eisbaerstar-knut-ist-tot.html

https://www.berlin.de/tourismus/zoos-und-tierparks/eisbaer-knut/

https://www.sueddeutsche.de/wissen/eisbaeren-arktis-klimawandel-1.4974857

https://www.wwf.at/de/ideen-zur-rettung-der-eisbaeren/

https://www.bergwelten.com/a/welteisbaerentag-immer-cool-bleiben

https://www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/eisbaeren

Bildcredit: Pexels/Yigithan Bai

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.