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Wie steht es um die Bäume?

Es steht nicht gut um unsere Wälder. Egal ob Fichte, Eiche oder Buche, es gibt keine heimische Baumart, die derzeit nicht leidet. Schädlinge befallen unseren Baumbestand und schädigen ihn nachhaltig. Fast 80 Prozent unserer Bäume sind beschädigt. In den 1990er Jahren waren es um die 70 Prozent. 

Wie konnte es aber nun soweit kommen, dass Baumschädlinge wir der Borkenkäfer so leichtes Spiel haben? Es liegt am Klimawandel. Die Veränderung der Erdatmosphäre durch Treibhausgase setzt den Bäumen zu. Denn der Klimawandel bewirkt zum einen, dass die Temperaturen steigen, und zwar zu jeder Jahreszeit. Zum anderen fällt weniger Regen. Gerade in der Erdtiefe, in der viel Wasser vorhanden sein sollte, fehlt es. Das bedeutet viel Stress für unsere Bäume. Wer gestresst ist, kann sich nicht richtig gegen Krankheiten wehren. So können Baumschädlinge sich einfach breit machen.

Wie kann der Wald gerettet werden?

Unsere Bäume zu retten ist kein leichtes Unterfangen. Es geht schließlich um eine Fläche von 300.000 Hektar, die neu beforstet (also neu bepflanzt) werden muss. Zum Vergleich: 300.000 Hekater entspricht einer Fläche von mehr als 200.000 Fußballfeldern. Deshalb investiert die Deutsche Regierung auch hohe Summen in die Umgestaltung des Waldes. Das bedeutet, dass überwiegend Sorten gepflanzt werden sollen, die dem Klimawandel trotzen und sich gegen Schädlinge behaupten können. Genau da gibt es aber auch ein Problem: Keiner weiß so richtig, welche Baumarten mit einem veränderten Klima gut zurecht kommen könnten. 

Außerdem stellen neu gepflanzte Bäumchen eine beliebte Futterquelle für Wildtiere dar. Damit die kleinen Bäume eine Chance hätten, müßten sie ungehindert durch Wildtiere wie Rehe wachsen können. Um das zu garantieren, müßte man die Wildtiere aus dem Wald entfernen. Damit greift man aber sehr stark in ein eh schon angeriffenes Ökosystem ein, ohne wirklich zu wissen, ob der Plan aufgeht. Schließlich gehören Wildtiere wie Rehe auch zum Ökosystem Wald dazu und erfüllen wichtige Aufgaben.

Wie können wir den Wald retten?

  • Sei sparsam mit Produkten aus Holz. Wenn möglich, verwende nur Recyclingpapier. Denn dafür wurden keine neuen Bäume abgeholzt, sondern Altpapier neu aufbereitet. 
  • Achte auf das richtige Siegel: Das FSC-Siegel ist das Siegel, welches weltweit am bekanntesten ist. Es garantiert einen nachhaltigen Umgang mit dem Wald als Holzlieferant. 
  • Werde Baum- oder WaldpateIn: Mit einer monatlichen Spende können Umweltorganisationen Waldflächen kaufen, um diese vor Rohdung zu schützen, oder neue Bäume pflanzen. 

Hier einige Organisationen, bei denen man Baum- oder WaldpateIn werden kann:

https://www.nabu.de/spenden-und-mitmachen/patenschaften/wald/index.html

https://www.primaklima.org/baeume-verschenken/#c19

https://www.bund-berlin.de/spenden-mitglied-werden/spenden/patenschaften/

Mit AR den Planeten retten.

Quellen:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/borkenkaefer-trockenheit-klimawandel-deutschlands-wald-in-der-krise-a-eb28124e-f3f3-40ea-ba4b-24570f850ff4

https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/waelder/lebensraum-wald/13281.html

Bildcredit: Pexels/Akil Mazumder

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