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Alles Banane? Wie schneidet unsere Lieblingsfrucht im Wasser-Check ab?

Die Banane ist die zweitbeliebteste Frucht in deutschen Supermärkten. 2018/19 kauften wir Deutschen im Schnitt 11,4 Kg der tropischen Beere (genau, Bananen gehören botanisch zu den Beeren). Das wären 57 Bananen pro Kopf und Jahr. Also etwa eine Banane pro Woche. Klingt eigentlich harmlos – aber schauen wir uns doch mal, wie klimafreundlich die Banane wirklich ist.

Den zweiten Platz belegt die Banane nicht nur im Früchte-Beliebtheits-Ranking, sondern auch dann, wenn es ums Wegwerfen geht. Denn nach Brot sind Bananen das zweithäufigste Produkt, das in der Tonne landet. Rund ein Drittel der importieren Bananen werden nicht verzehrt, sondern entsorgt. Pro Minute werfen deutsche Supermärkte 288 Kg Bananen weg. Die Kampagne “Leere Tonne” hat ausgerechnet, dass wenn man diese weggeworfenen Bananen in Kisten stapeln und aufeinander stellen würde, man in 95 Minuten die Höhe des Berliner Fernsehturms (368m) erreicht hätte. 

Als ob das nicht schon reichen würde, verbrauchen Bananen auch noch richtig viel Wasser. Pro Frucht sind es 160 Liter. Für ein Kilo kommt man im Weltdurchschnitt auf 790 Liter. Dafür kann man fünf mal eine Badewanne vollaufen lassen. Oder 20 Mal duschen. Was wir dir eh empfehlen, um Wasser zu sparen.

Aber Bananen wachsen doch in den Tropen, dort fällt häufig Regen. Wie kann es sein, dass der Wasserverbrauch so hoch ist? Der Bananenanbau benötigt leider auch Pestizide. Also Gifte gegen Schädlinge. Auch das macht sich im Wasserverbrauch bemerkbar. Bei Bio-Bananen sind künstliche Düngemittel und Pflanzenschutzmittel entweder stark eingeschränkt oder verboten. Damit schneiden Öko-Bananen wesentlich besser ab.

Kann man jetzt eigentlich noch Bananen genießen? Man kann, und wir zeigen dir wie:

  1. Wenn deine Bananen braun werden, wirf sie nicht einfach weg. Du kannst sie zu Smoothies, Milch-Shakes, als Bananenbrot oder übers Müsli geschnippelt trotzdem essen. Oder du frierst die Banane geschält und gestückelt ein, damit du sie verwenden kannst, wenn du sie brauchst.
  2. Mach deine Bananen haltbarer, indem du sie nicht im Kühlschrank lagerst, sondern an einem kühlen, dunklen Ort, möglichst weit weg von anderen Obst- und Gemüsesorten. Denn diese können Reifegase freisetzen, welche dann die Bananen schneller braun werden lassen.

Und ansonsten gilt immer: Regional  schlägt global. Greif statt zur Banane lieber zu saisonalen Früchten, die aus deiner Region kommen. Damit vermeidest du am besten die hohen Treibhausgasausstöße und hältst den Wasserverbrauch niedrig.

Mit AR den Planeten retten.

Disclaimer: Die auf dieser Nachrichtenseite veröffentlichten Inhalte sind teilweise fiktiv. Wir grenzen uns klar davon ab, sogenannte „Fake News“ zu verbreiten. Die Geschichte, die wir hier erzählen, ist Teil unserer StartNext-Kampagne und dient der Unterhaltung. Die Charaktere, die in unserer Geschichte auftauchen, sind erfunden, Ähnlichkeiten mit echten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Bild: Pexels/Aleksandra Pasaric

Quellen:

https://wfd.de/wasser/spartipps

http://virtuelles-wasser.de/obst.html

https://waterfootprint.org/en/resources/interactive-tools/product-gallery/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/328764/umfrage/pro-kopf-konsum-von-bananen-in-deutschland/#:~:text=Die%20Statistik%20zeigt%20den%20durchschnittlichen,durchschnittlich%20rund%2011%2C4%20Kilogramm.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.lebensmittel-die-kann-man-noch-essen.952c5b83-f516-429f-ab63-d90465e7adac.html

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