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Wie unsere Kleidung jedes Wässerchen trübt

Überall lockt der Sommer-Sale. Wer jetzt ein Baumwoll-T-Shirt ergattert, darf sich zwar über einen niedrigen Preis freuen. Aber was kostet es eigentlich die Umwelt, wenn wir shoppen gehen?

Ein Baumwoll-T-Shirt herzustellen braucht rund 2.000 Liter Wasser. Das ist in etwa die Menge Wasser, die zehn Badewannen füllen würden. Eine Jeans kommt auf stolze 8.000 Liter. Also 40 Badewannen. Baumwolle braucht aber nicht nur eine regelmäßige und intensive Bewässerung, um zu wachsen. Baumwolle mag keinen Regen und braucht auch viel Sonne. Deshalb wird sie in Gebieten angebaut, in denen es eigentlich nicht so viel Wasser gibt. Und bewässert werden die Plantagen dann eben künstlich. Was zulasten des Grundwassers geht. Hinzu kommen noch die vielen Liter Pestizide, damit keine Schädlinge die Baumwollpflanzen angreifen. Deshalb muss Baumwolle aber auch gründlich gewaschen werden. Denn sonst bleiben die Pestizide in der Baumwolle und gelangen so in unsere Kleidung. Auch weitere Verarbeitungsschritte wie Färben benötigen Wasser. Wie du siehst, verbraucht allein die Produktion für den T-Shirt-Rohstoff schon sehr viel Wasser. 

Aber muss das so sein? Auch Öko-Baumwolle ist keine endgütlige Lösung, denn auch diese braucht Wasser. Außerdem gibt es viele Öko-Siegel, die mehr versprechen als sie tatsächlich halten. Was wirklich hilft, wird Fashionistas nicht freuen: Wir müssen weniger shoppen. Und gleichzeitig dafür sorgen, dass unsere Kleidung länger getragen wird. 

Wie kannst du das erreichen?

  1. Lerne, wie man Kleidung repariert. Einen Knopf annähren, ein kleines Loch flicken – all das haben unsere Omas noch als selbstverständlich gelernt und ihre Kleidung nach Möglichkeit repariert. Im Internet findest du viele praktische Anleitungen dazu. 
  2. Kaufe Kleidung aus zweiter Hand. Besuche statt der Fast-Fashion-Boutiquen einen Flohmarkt oder ein Second-Hand-Kaufhaus. 
  3. In den sozialen Medien wird schon seit einiger Zeit die Idee einer sogenannten Capsule Warderobe besprochen. Dabei stellt man sich seinen Kleiderschrank mit 70-150 Teilen zusammen. Mehr, so versprechen die Minimal-Mode-Influencer, braucht man nämlich gar nicht.

Wir haben noch mehr Wasserspartipps für dich – lies sie dir jetzt durch.

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Disclaimer: Die auf dieser Nachrichtenseite veröffentlichten Inhalte sind teilweise fiktiv. Wir grenzen uns klar davon ab, sogenannte „Fake News“ zu verbreiten. Die Geschichte, die wir hier erzählen, ist Teil unserer StartNext-Kampagne und dient der Unterhaltung. Die Charaktere, die in unserer Geschichte auftauchen, sind erfunden, Ähnlichkeiten mit echten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Bild: Pixels/Porapak Apichodilok

Quellen:

https://www.kirstenbrodde.de/?p=7515

https://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/wasserverbrauch-virtuell-herstellung-umweltkommissar-100.html

Anleitung für eine Capsule Warderobe

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News Wasser

Der Klimawandel ist wie eine Pralinenschachtel

Der Klimawandel ist wie eine Pralinenschachtel: Man weiß einfach nie, was als nächstes kommt. So oder ähnlich haben wir das mal in einem Hollywood-Film gehört. Was unser aller Lieblingssüßigkeit, die Schokolade, mit dem Klimawandel zu tun hat, darum geht es in diesem Beitrag. 

Deutschland hat die Nase vorn – 11,09 kg Schokolade hat jeder Deutsche im Jahr 2017 verputzt. Nach diesem Sommer wird es wohl tendenzielle eher mehr. Aber die Gewinnung von Kakao, dem Rohsstoff von Schokolade, und Kakaoerzeugnissen, ist einer der wasserintensivsten. Für ein Kilo Kakaobohnen braucht man 27.000 Liter Wasser, für einen kleinen Schokoriegel sind es immerhin 2000 Liter. 

Der Klimawandel macht es da nicht leichter. Entweder, es regnet zu viel, dann befallen Schädlinge die Kakaobäume. Oder es regent zu wenig – dann bilden sie nur wenige Kakaoschoten aus. Schon in zehn Jahren, also 2030, könnte es zu erheblichen Ernteausfällen kommen. Damit würden nicht nur die Preise steigen, sondern auch die Existenz der Kakaobauern gefährdet. Eine Loose-loose-Situation für alle Beteiligten.

Was kannst du tun, damit wir an Ostern und Weihnachten weiterhin Schokolade genießen können?

  • Unterstütze uns jetzt auf StartNext.com – mit dir bauen wir die App gegen den Klimawandel.
  • Schokolade horten? Lieber nicht, auch die beste Schoki wird irgendwann ungenießbar. Lies dir lieber unsere Wasserspar-Tipps durch. 
  • Was die Pralinenschachtel betrifft: Die Herstellung von Papier ist ein der energieintensivsten Industrien. Wenn du Papier benutzt, dann achte darauf, Recyclingpapier zu verwenden. Das spart jede Menge Treibhausgase und Rohstoff ein. 

Welche Tipps kennst du sonst noch? Schreib es in die Kommentare, wir freuen uns auf deine Ideen.

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Disclaimer: Die auf dieser Nachrichtenseite veröffentlichten Inhalte sind teilweise fiktiv. Wir grenzen uns klar davon ab, sogenannte „Fake News“ zu verbreiten. Die Geschichte, die wir hier erzählen, ist Teil unserer StartNext-Kampagne und dient der Unterhaltung. Die Charaktere, die in unserer Geschichte auftauchen, sind erfunden, Ähnlichkeiten mit echten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Bild: Pexels/Gratisography

Quellen:

https://www.planet-wissen.de/natur/umwelt/wassernot/pwiederpersoenlichewasserfussabdruck100.html

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/20040/umfrage/jaehrlicher-schokoladenkonsum-pro-kopf-in-ausgewaehlten-laendern/

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/klimawandel-schokolade-101.html

https://www.sueddeutsche.de/wissen/kakao-anbau-der-bittere-beigeschmack-der-schokolade-1.3809425

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News Wasser

Nach Sommerhitze: Kommt jetzt das Pool-Verbot?

Dieser Sommer hatte es wirklich in sich: Die Freibäder waren geschlossen, mancherorts wurde das Wasser kurzzeit knapp und Freunde durfte man auch nur sehr begrenzt treffen. Kein Wunder, dass sich manch einer einen Pool in den Kleingarten stellte, um sich das erhitzte Gemüt zu kühlen. Damit soll nun Schluß sein, wenn es nach dem Stadtverband Dortmunder Gartenvereine geht.

In 119 Gartenvereinen, die dem Stadtverband unterstehen, dürfen die Pächter wohl nun bald keine Pools mehr aufstellen. Denn einen Pool zu füllen, ist nicht nur eine Heidenarbeit, es braucht auch sehr viel Wasser dafür. Zu viel, wie der Stadtverband findet. Vor allem, weil dem Poolwasser Chlor zugefügt werden muss. Das führe zu Verunreinigungen des Grundwassers. 

Hier sind unsere drei Tipps für dich, damit es nicht zu einem bundesweiten Pool-Verbot kommt:

  • Kauf dir statt eines Pools ein Planschbecken – da braucht es kein Chlor, um das Wasser sauber zu halten. 
  • Noch besser: Kauf dir eine Kinderbadewanne, in Zeiten des Klimawandels muss es reichen, die Füße abzukühlen.
  • Unterstütze uns auf StartNext.com – mit dir bauen wir die App, die das Klima rettet.

Hier findest du noch weitere Tipps, um Wasser zu sparen. 

Und wenn du möchtest, dass wir eine Petition gegen das Pool-Verbot starten, schreib uns eine Mail: hello@futureleaf.space

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Bild: Pexels/Luka van der Cryussen

Quelle:

https://www.derwesten.de/staedte/dortmund/dortmund-anwohner-bekommen-post-von-der-stadt-das-ist-in-ihrem-garten-bald-nicht-mehr-erlaubt-id230125254.html