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Internationaler Eisbärentag

Tatsächlich, seit 2004 gibt es den Internationalen Eisbärentag! Jedes Jahr am 27. Februar. US-amerikanische Zoos haben ihn etabliert, um auf die Bedrohung des Lebensraumes der Eisbären aufmerksam zu machen.

Ursus maritimus, was soviel wie “Meerbär” oder “Bär vom Meer” bedeutet, stammt tatsächlich vom Braunbären ab. Auf der Suche nach Nahrung wanderten die Bären immer weiter Richtung Norden, den Robben hinterher. Hier passten sie sich den neuen klimatischen Bedingungen – Schnee und Eis – an. Und so wurde aus dem Braunbär ein Eisbär.

Was wir schon immer über Eisbären wussten – oder auch nicht.

  • Sicherlich schon mal klar: Eisbären leben in der Arktis, also am Nordpol. Die Frage ist nur, warum? Weil sie sich sonst mit den Pinguinen prügeln? So ein einzelner Eisbär und eine Horde Pinguine…. Da schätzen wir mal, wäre einiges los auf so’ner Eisscholle. Aber das ist es natürlich nicht! Sondern in der Antarktis ist es den Eisbären tatsächlich viel zu kalt. Die Durchschnittstemperatur liegt hier nämlich bei -55°C . Das können nur Pinguine gut aushalten. Zum Vergleich: in der Arktis gehen die Temperaturen bis maximal -35°C runter. 
  • Eisbären sind Säugetiere und werden 20 bis 35 Jahre alt. In Zoos auch schon mal älter, stolze 43 Jahre.
  • Eisbärweibchen gebären ihren Nachwuchs in selbstgebauten Schneehöhlen. Darin überwintert es dann. Mutter und Jungtier bleiben noch drei Jahre zusammen.
  • Eisbärmännchen sind die zweitgrößten, an Land lebenden Raubtiere der Welt! Einmal ausgewachsen, können sie größer als zwei Meter werden und zwischen 400 und 600 Kilo wiegen. Dem möchte man nicht gegenüberstehen.
  • Alles, was aussieht wie eine Robbe, wird gefressen. Ähnlichkeiten sind also fatal. Wobei ganz oben auf dem Speiseplan von Eisbären die Ringelrobbe steht. 
  • Eisbären sind eigentlich gar nicht weiß. Sie sind schwarz!  Dass das Fell weiß erscheint, kommt allein durch die Lichtreflexion zustande. Unter dem Fell haben Eisbären eine schwarze Haut und das nicht ohne Grund. Die dunkle Haut heizt sich nämlich durch die Sonne schneller auf. Das Fell dient dann als zusätzliche Isolierung. Außerdem ist die Zunge der Tiere blau!
  • Normalerweise sind Eisbären Einzelgänger. Treffen sie doch mal auf ihresgleichen, teilen sie ihre Beute, spielen miteinander und kuscheln sogar nachts. Also nix da mit – wer ist hier der größte.
  • Eisbären laufen im durchschnitt 5 km/h. Ein Weibchen mit ihrem Jungen ist halb so schnell. Irgendwie logisch. Rennt ein Bär aber mal so richtig los, kann er schon mal bis zu 40 km/h schnell sein. Dann besser alle weg da! Allerdings kommt das eher selten vor, da der Koloss beim Sprinten sehr viel Kalorien verbraucht. Was eher schlecht ist bei arktischen Temperaturen.
  • Eisbären laufen am Tag bis zu 70 km – manchmal sogar noch weiter!
  • Streifgebiete von Eisbären sind durchschnittlich 20.000 bis 250.000 Quadratkilometer groß. Das ist so, als würde der Bär die komplette Fläche von Großbritannien ablaufen!
  • Tatsächlich sind Eisbären ziemlich gute Schwimmer, mit 10 h/km sogar schneller als an Land. Der Schwimmstreckenrekord, den ein Eisbär ohne Pause zurücklegte, liegt bei 685 km. Das ist die Strecke von Berlin nach Wien!
Eisbären im Zoo?
Der Eisbär im Zoo würde sagen: „Leider!“ Denn in freier Wildbahn umfasst sein Gebiet mehrere hundert bis tausend Quadratkilometer. Pro Tag läuft er etwa 30 km, also etwas mehr als einen Halbmarathon. Im Zoo hat der Eisbär gerade mal im Durchschnitt eine Fläche von 9.500 Quadratmetern, was ein Bruchteil dessen ist, was er im Freien zur Verfügung hat. Deswegen leiden viele Eisbären unter Bewegungsmangel und Beschäftigungslosigkeit. Außerdem wird das Jagdverhalten gestört. Die Nahrung im Zoo ist ja wenig lebendig. 

Aber ausgerechnet die Zoos haben den Eisbärentag ins Leben gerufen. 

Da die Eisbären durch den Klimawandel enorm betroffen sind, stehen sie auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Zoo’s sehen ihre Aufgabe darin, die Artenvielfalt zu erhalten. Vor allem in dem sie für Nachwuchs sorgen.  Trotzdem hat die Zahl der Eisbären in Zoos stark abgenommen. 1980 lebten weltweit 633 Tiere im Zoo, 2012 nur noch 330. 

Die Bedrohung

Ein möglicher Wechsel in eine Warmzeit tut dem Eisbär gar nicht gut. Und so wurde er eben auch zur Symbolfigur für den drohenden Klimawandel. Heizt sich unser Planet immer schneller auf, schmilzt das Packeis in der Arktis. Der Lebensraum des Eisbären verschwindet faktisch unter seinen Pfoten. Robben jagen? Wird für ihn immer schwieriger. Da das Eis immer später wieder zurückkommt, sind die Eisbären ausgehungert und verlieren sehr viel Gewicht. Manche verhungern sogar. Der World Wildlife Fund schätzt, dass es heute noch ca. 25.000 freilebende Eisbären gibt. Die Weltnaturschutzunion IUCN befürchtet, dass der Eisbärenbestand bis 2050 um mehr als 30% schrumpfen wird.Fazit:Wir wissen alle schon lange, dass der Eisbär bedroht ist. Umso wichtiger ist es, dass wir aktiv werden und  etwas gegen den Klimawandel unternehmen. Wir müssen unseren CO2-Fußabdruck verringern! Und da helfen schon Kleinigkeiten wie Strom- und Wassersparen oder öfter mal den Bus oder das Fahrrad nehmen, weniger Flugreisen – Urlaub an der Nordsee, statt am Mittelmeer – oder erstmal den Kleiderschrank durchforsten, bevor wieder was Neues geshoppt wird. Der Eisbär ist auf jeden Fall dankbar.

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Mit FUTURE LEAF und Augmented Reality den Planeten retten.

#KlimaSchlau #FutureLeafMission

Disclaimer: Alle Beiträge auf dieser Seite entsprechen den journalistischen Prinzipien und dem deutschen Medien- und Presserecht. Die auf dieser Nachrichtenseite veröffentlichten Inhalte über die Helden aus 2033 sind erfunden. Die Geschichte, die wir hier erzählen, ist dient der Unterhaltung. Die Charaktere, die in unserer Geschichte auftauchen, sind erfunden, Ähnlichkeiten mit echten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.Wir grenzen uns klar davon ab, sogenannte „Fake News“ zu verbreiten.

Bilder:

Quellen:

https://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article107838648/Welche-Hautfarbe-haben-Eisbaeren.html

https://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/eisbaer/

https://oceanwide-expeditions.com/de/aktivitaten/tierwelt/eisbar

https://www.zdf.de/kinder/logo/erklaerstueck-eisbaeren-100.html

https://www.peta.de/eisbaeren-zoo

https://www.zdf.de/kinder/logo/erklaerstueck-eisbaeren-100.html

https://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/eisbaer/

https://www.kinderzeitmaschine.de/entdecker/lucys-wissensbox/nord-und-suedpol/warum-treffen-sich-eisbaeren-und-pinguine-nie/

https://www.lehrerweb.at/materials/gs/faecheruebergreifendes/baeren/eisbaer.pdf

https://tiergarten.nuernberg.de/zoowissen-co/arten-und-naturschutz/eisbaeren/steckbrief-eisbaer.html

https://www.wwf-jugend.de/blogs/12502/8644/der-eisbar-und-sein-lebensraum

https://www1.wdr.de/wissen/natur/eisbaer-zoo-100.html

https://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/Pro-und-Kontra-Tierhaltung-im-Zoo,zoofeier112.html

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Elle Langer

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Erderwärmung Facts

Kein Scherz! Wir retten Eisbären!

#Klimaschlau mit FUTURE LEAF – Klima News, Facts & Fun

Wir von FUTURE LEAF lieben Eisbären. Und hier ist nicht die Rede vom Berliner Eishockey Verein, sondern vom weißen Raubtier am Nordpol. Inzwischen ist der Eisbär das Symboltier für den Klimawandel geworden. Doch sie scheinen im Zoo am sichersten zu sein. Denn Wissenschaftler sagen, dass es bis 2100 keine freilebenden Eisbären mehr geben wird. 

Warum? Wir haben entdeckt, dass 21 Forschungsinstitute Klimamodelle entwickelt und das hier herausgefunden haben: 

Hier die Hintergrundinformationen:

Das Meereis mit seiner hellen Oberfläche reflektiert die Sonnenstrahlen und hält somit die Arktis kühl. Normal ist, dass jeden Sommer die Eisfläche am Nordpol schmilzt und im Winter wieder nach wächst. Im September 2020 umfasste das Packeis am Nordpol aber nur 3,8 Millionen Quadratmeter. Das hört sich zwar viel an, ist es aber nicht. Anfang der 80er Jahre war die Ausdehnung fast doppelt so groß!

Was passiert da?

  • Die weißen Polkappen reflektieren einen Großteil der Sonnenstrahlen. Ist das Eis weg, nimmt das Meer die Sonnenwärme auf und die Wassertemperatur steigt.
  • Je wärmer das Wasser, desto schneller schmilzt das Packeis.
  • Ist das Packeis weg, treffen noch mehr Sonnenstrahlen auf die Wasseroberfläche – die Wassertemperatur steigt noch mehr an.
  • Je mehr Eisfläche schmilzt, desto schneller wird das Wasser warm.

Das ist ein Kreislauf – Und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Nordpol noch vor 2050 in manchen Sommern eisfrei sein – sagen die Forscher. 

Das hat schwerwiegende Folgen für die Natur, für das Klimasystem und für Eisbären.

Fact 1: Nahrungsmangel. 

  • Die Hauptnahrungsquelle der Eisbären sind Robben. 
  • Eisbären jagen sie, indem sie stundenlang im Eis an den Atemlöchern der Robben warten bis diese auftauchen. Dann schnappen sie zu und ziehen ihre Nahrung auf das Eis. Doch das Eis schmilzt und es gibt keine Atemlöcher mehr.

Fact 2: Krankheiten

  • Da durch den Klimawandel die Polkappen schneller schmelzen, muss das Raubtier länger auf dem Festland bleiben und Hungerperioden durchstehen. 
  • Eisbären können lange ohne Nahrung auskommen
  • Jungtiere 117 Tage, Mütter nicht viel länger
  • männliche Bären 200 Tage
  • weibliche Bären ohne Nachwuchs 225 Tage
  • Sind Eisbären über einen immer längeren Zeitraum auf dem Festland, können sie sich nur von Seevögeln und Kadavern ernähren. Jedoch können sie davon nicht lange überleben und sie werden krank.

Fact 3: Weniger Nachkommen 

  • Weniger Nahrung und schlechterer gesundheitlicher Zustand der Bären bedeutet: Sie haben weniger Nachkommen.
  • Hinzu kommt, dass Menschen Eisbären legal jagen dürfen. 
  • Heute gibt es nur noch zwischen 20.000-25.000 Tiere verteilt auf 19 Populationen mit jeweils 100 bis mehreren 1.000 Tieren, schätzen die Forscher. 

Fazit:
Seit 1990 nahm die Zahl der Bären ab, denn ab diesem Zeitpunkt machte sich die Erderwärmung in der Arktis bemerkbar. Wenn das Meereis im Sommer komplett schmilzt, könnte sich die Zahl der Eisbären um zwei Drittel verkleinern. Bis 2100 könnte es deshalb keine freilebenden Eisbären mehr geben.

Aus diesem Grund sind Eisbären mittlerweile alle Populationen des Eisbären auf der roten Liste der gefährdeten Arten. Und deshalb sind sie in Zoos sicher.

Was können wir für den Eisbären tun?  

Die gute Nachricht:  Die Forscher fanden anhand ihrer Modelle auch heraus, je geringer die CO2-Emission, desto größer die Chance, dass die Arktis nur gelegentlich im Sommer eisfrei sein wird.

Wir starten deshalb eine Eisbären-Rettungsaktion. Diese Tipps helfen dir Eisbären zu retten:

  • Handele: Auf jeden Fall können wir unsere CO2-Emissionen schnell reduzieren. Spare CO2 bei Strom, Brenn- und Kraftstoffverbrauch. Schalte beispielsweise das Licht aus, wenn du nicht im Raum bist.
  • Rede darüber: Mache Freunde und Verwandte aufmerksam auf das Thema und überzeuge sie, ebenfalls CO2 für die Eisbären zu sparen.
  • Sei #KlimaSchlau: Teile dein Klima-Wissen mit deinen Freunden auf Facebook und Instagram und mache sie auf die Eisbären-Tipps bei FUTURE LEAF.SPACE aufmerksam. 

Als Dankeschön schenken wir dir einen Eisbären – den du mit deiner Aktion gerettet hast.  

Alle Informationen erhältst du demnächst auf Instagram, Facebook und FUTURELEAF.SPACE. 

Du willst mehr machen?

  • Werde aktiv und schließe dich den Klimaaktivisten an. Nimm zum Beispiel an Fridays for Future teil und demonstriere für mehr Klimaschutz. 
  • Wende die Tipps gegen den Klimawandel an, die du bereits von FUTURE LEAF oder anderen gelernt hast.
  • Rette die Eisbären mit einer WWF Patenschaft! Mit Spenden von kleinen Geldbeträgen kannst du den WWF schon unterstützen und dazu beitragen, die Eisbären zu retten. 

Lies hier noch mehr Wasserspartipps nach, um deinen Verbrauch zu verbessern.

Mit FUTURE LEAF und Augmented Reality den Planeten retten.

#KlimaSchlau #FutureLeafMission  #Klimawandel #Wassersparen #AR/VR4climate #Umweltbewusstsein #Nachhaltigkeit #Naturschutz

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Bilder: Pexels/Lucas Kleipödszus

Quellen:

https://www.awi.de/ueber-uns/service/presse-detailansicht/presse/nordpol-im-sommer-bald-ohne-eis.html

https://www.usf.uni-osnabrueck.de/studium_und_lehre/studieninteressierte/methoden_der_systemwissenschaft/abschmelzen_der_polkappen.html

https://www.sueddeutsche.de/wissen/eisbaeren-arktis-klimawandel-1.4974857

https://www.welt.de/wissenschaft/article111497229/Das-gefaehrliche-Leben-der-Eisbaeren-auf-duennem-Eis.html

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-die-zahl-der-eisbaeren-nimmt-trotz-klimawandel-zu

https://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/schwarzer-tag-fuer-den-tierschutz-artenschutzkonferenz-billigt-jagd-auf-eisbaeren_aid_935056.html#:~:text=Nach%20einem%20Beschluss%20auf%20der%20Artenschutzkonferenz%20in%20Bangkok,der%20Eisb%C3%A4ren%20vor%20kommerziellen%20J%C3%A4gern%20ist%20nicht%20gegl%C3%BCckt

https://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/eisbaer/

https://kulturpoebel.de/arktis-das-eis-am-nordpol-schrumpfte-vor-allem-im-jahr-2020/

https://fridaysforfuture.de/

https://eisbaer.patenschaft.at/

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REDAKTION
Lisa Menke, Carla Langner
V.i.S.d.P.:
Elle Langer