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Internationaler Eisbärentag

Tatsächlich, seit 2004 gibt es den Internationalen Eisbärentag! Jedes Jahr am 27. Februar. US-amerikanische Zoos haben ihn etabliert, um auf die Bedrohung des Lebensraumes der Eisbären aufmerksam zu machen.

Ursus maritimus, was soviel wie “Meerbär” oder “Bär vom Meer” bedeutet, stammt tatsächlich vom Braunbären ab. Auf der Suche nach Nahrung wanderten die Bären immer weiter Richtung Norden, den Robben hinterher. Hier passten sie sich den neuen klimatischen Bedingungen – Schnee und Eis – an. Und so wurde aus dem Braunbär ein Eisbär.

Was wir schon immer über Eisbären wussten – oder auch nicht.

  • Sicherlich schon mal klar: Eisbären leben in der Arktis, also am Nordpol. Die Frage ist nur, warum? Weil sie sich sonst mit den Pinguinen prügeln? So ein einzelner Eisbär und eine Horde Pinguine…. Da schätzen wir mal, wäre einiges los auf so’ner Eisscholle. Aber das ist es natürlich nicht! Sondern in der Antarktis ist es den Eisbären tatsächlich viel zu kalt. Die Durchschnittstemperatur liegt hier nämlich bei -55°C . Das können nur Pinguine gut aushalten. Zum Vergleich: in der Arktis gehen die Temperaturen bis maximal -35°C runter. 
  • Eisbären sind Säugetiere und werden 20 bis 35 Jahre alt. In Zoos auch schon mal älter, stolze 43 Jahre.
  • Eisbärweibchen gebären ihren Nachwuchs in selbstgebauten Schneehöhlen. Darin überwintert es dann. Mutter und Jungtier bleiben noch drei Jahre zusammen.
  • Eisbärmännchen sind die zweitgrößten, an Land lebenden Raubtiere der Welt! Einmal ausgewachsen, können sie größer als zwei Meter werden und zwischen 400 und 600 Kilo wiegen. Dem möchte man nicht gegenüberstehen.
  • Alles, was aussieht wie eine Robbe, wird gefressen. Ähnlichkeiten sind also fatal. Wobei ganz oben auf dem Speiseplan von Eisbären die Ringelrobbe steht. 
  • Eisbären sind eigentlich gar nicht weiß. Sie sind schwarz!  Dass das Fell weiß erscheint, kommt allein durch die Lichtreflexion zustande. Unter dem Fell haben Eisbären eine schwarze Haut und das nicht ohne Grund. Die dunkle Haut heizt sich nämlich durch die Sonne schneller auf. Das Fell dient dann als zusätzliche Isolierung. Außerdem ist die Zunge der Tiere blau!
  • Normalerweise sind Eisbären Einzelgänger. Treffen sie doch mal auf ihresgleichen, teilen sie ihre Beute, spielen miteinander und kuscheln sogar nachts. Also nix da mit – wer ist hier der größte.
  • Eisbären laufen im durchschnitt 5 km/h. Ein Weibchen mit ihrem Jungen ist halb so schnell. Irgendwie logisch. Rennt ein Bär aber mal so richtig los, kann er schon mal bis zu 40 km/h schnell sein. Dann besser alle weg da! Allerdings kommt das eher selten vor, da der Koloss beim Sprinten sehr viel Kalorien verbraucht. Was eher schlecht ist bei arktischen Temperaturen.
  • Eisbären laufen am Tag bis zu 70 km – manchmal sogar noch weiter!
  • Streifgebiete von Eisbären sind durchschnittlich 20.000 bis 250.000 Quadratkilometer groß. Das ist so, als würde der Bär die komplette Fläche von Großbritannien ablaufen!
  • Tatsächlich sind Eisbären ziemlich gute Schwimmer, mit 10 h/km sogar schneller als an Land. Der Schwimmstreckenrekord, den ein Eisbär ohne Pause zurücklegte, liegt bei 685 km. Das ist die Strecke von Berlin nach Wien!
Eisbären im Zoo?
Der Eisbär im Zoo würde sagen: „Leider!“ Denn in freier Wildbahn umfasst sein Gebiet mehrere hundert bis tausend Quadratkilometer. Pro Tag läuft er etwa 30 km, also etwas mehr als einen Halbmarathon. Im Zoo hat der Eisbär gerade mal im Durchschnitt eine Fläche von 9.500 Quadratmetern, was ein Bruchteil dessen ist, was er im Freien zur Verfügung hat. Deswegen leiden viele Eisbären unter Bewegungsmangel und Beschäftigungslosigkeit. Außerdem wird das Jagdverhalten gestört. Die Nahrung im Zoo ist ja wenig lebendig. 

Aber ausgerechnet die Zoos haben den Eisbärentag ins Leben gerufen. 

Da die Eisbären durch den Klimawandel enorm betroffen sind, stehen sie auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Zoo’s sehen ihre Aufgabe darin, die Artenvielfalt zu erhalten. Vor allem in dem sie für Nachwuchs sorgen.  Trotzdem hat die Zahl der Eisbären in Zoos stark abgenommen. 1980 lebten weltweit 633 Tiere im Zoo, 2012 nur noch 330. 

Die Bedrohung

Ein möglicher Wechsel in eine Warmzeit tut dem Eisbär gar nicht gut. Und so wurde er eben auch zur Symbolfigur für den drohenden Klimawandel. Heizt sich unser Planet immer schneller auf, schmilzt das Packeis in der Arktis. Der Lebensraum des Eisbären verschwindet faktisch unter seinen Pfoten. Robben jagen? Wird für ihn immer schwieriger. Da das Eis immer später wieder zurückkommt, sind die Eisbären ausgehungert und verlieren sehr viel Gewicht. Manche verhungern sogar. Der World Wildlife Fund schätzt, dass es heute noch ca. 25.000 freilebende Eisbären gibt. Die Weltnaturschutzunion IUCN befürchtet, dass der Eisbärenbestand bis 2050 um mehr als 30% schrumpfen wird.Fazit:Wir wissen alle schon lange, dass der Eisbär bedroht ist. Umso wichtiger ist es, dass wir aktiv werden und  etwas gegen den Klimawandel unternehmen. Wir müssen unseren CO2-Fußabdruck verringern! Und da helfen schon Kleinigkeiten wie Strom- und Wassersparen oder öfter mal den Bus oder das Fahrrad nehmen, weniger Flugreisen – Urlaub an der Nordsee, statt am Mittelmeer – oder erstmal den Kleiderschrank durchforsten, bevor wieder was Neues geshoppt wird. Der Eisbär ist auf jeden Fall dankbar.

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Disclaimer: Alle Beiträge auf dieser Seite entsprechen den journalistischen Prinzipien und dem deutschen Medien- und Presserecht. Die auf dieser Nachrichtenseite veröffentlichten Inhalte über die Helden aus 2033 sind erfunden. Die Geschichte, die wir hier erzählen, ist dient der Unterhaltung. Die Charaktere, die in unserer Geschichte auftauchen, sind erfunden, Ähnlichkeiten mit echten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.Wir grenzen uns klar davon ab, sogenannte „Fake News“ zu verbreiten.

Bilder:

Quellen:

https://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article107838648/Welche-Hautfarbe-haben-Eisbaeren.html

https://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/eisbaer/

https://oceanwide-expeditions.com/de/aktivitaten/tierwelt/eisbar

https://www.zdf.de/kinder/logo/erklaerstueck-eisbaeren-100.html

https://www.peta.de/eisbaeren-zoo

https://www.zdf.de/kinder/logo/erklaerstueck-eisbaeren-100.html

https://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/eisbaer/

https://www.kinderzeitmaschine.de/entdecker/lucys-wissensbox/nord-und-suedpol/warum-treffen-sich-eisbaeren-und-pinguine-nie/

https://www.lehrerweb.at/materials/gs/faecheruebergreifendes/baeren/eisbaer.pdf

https://tiergarten.nuernberg.de/zoowissen-co/arten-und-naturschutz/eisbaeren/steckbrief-eisbaer.html

https://www.wwf-jugend.de/blogs/12502/8644/der-eisbar-und-sein-lebensraum

https://www1.wdr.de/wissen/natur/eisbaer-zoo-100.html

https://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/Pro-und-Kontra-Tierhaltung-im-Zoo,zoofeier112.html

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Videokonferenz statt Dienstreise – Das Klima sagt Danke!


Sind wir in Zukunft nur noch einmal in der Woche im Büro? Fahren wir nur noch ab und zu mit dem Fahrrad zur Arbeit? Und die restlichen vier Tage? Sitzen wir dann mit dem Laptop am Küchentisch? Ist das die Zukunft der Arbeit?

Durch Homeoffice und Videokonferenzen könnten in Zukunft ca. 3 Millionen Tonnen CO2  eingespart werden – jedes Jahr! Allein dadurch, dass wir nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit fahren würden, wären 700.000 Autos überflüssig. Das jedenfalls war das Ergebnis einer Studie, die das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit und der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) jetzt veröffentlicht haben.

Aber wo Licht ist, gibt es ja meistens auch Schatten. Homeoffice hat zwei Gesichter.

In der Corona-Krise fielen Geschäftsreisen weg. Man traf sich stattdessen online über Videokonferenzen. 2020 wurden vom weltgrößten Internetknoten in Frankfurt 32 Trillionen Byte gemessen. Mit dieser Menge könnte ein Videoanruf ca. 8 Millionen Jahre durchgehend laufen. US-Forscher haben herausgefunden, dass die weltweite Internetnutzung von zu Hause aus durch Corona um 15-40% gestiegen ist. Das bedeutet: 3,2 Millionen zusätzliche Tonnen CO2 weltweit. Aber auch das hat die Studie berücksichtigt

Dr. Jens Clausen vom Borderstep Institut: 

„Videokonferenzen statt Dienstreise haben ein hohes Potenzial für den Klimaschutz.”

Klimaschutz durch Homeoffice?

Laut VCD wurden im Jahr 2019 195 Millionen Geschäftsreisen getätigt – und somit ein neuer Rekord erreicht. Das sind fast 1 Million Reisen pro Werktag!!! Doch seit der Pandemie hat sich das geändert. Immer mehr Menschen sind im Homeoffice. Dadurch fallen nicht nur die Wege zur Arbeit und wieder zurück weg. Auch Dienstreisen wurden gestrichen.

In der Zukunft könnte die Zahl der Dienstreisen sogar ein Drittel niedriger sein als noch vor der Corona-Pandemie.

Allerdings nahm der Autoverkehr während der Pandemie auch zu. Denn viele meiden öffentliche Verkehrsmittel, um einer möglichen Ansteckung aus dem Weg zu gehen. Trotzdem könnten jährlich ca. 1,5 Mio. Tonnen Treibhausgas-Emissionen eingespart werden. Das ist ungefähr so viel, als würde man 3x mit dem Flugzeug von Frankfurt nach Vancouver fliegen (Hin- und Rückflug). Würden nach der Pandemie wieder mehr Menschen Bus und Bahn oder das Fahrrad nutzen, wäre der Effekt also noch größer.

Wenn wir in Zukunft also weniger im Büro oder auf Dienstreisen wären, sind wir alle Gewinner. Denn:

Treibhausgase werden gespart
Weniger Verkehr auf den Straßen (weniger Stau, Lärm, Unfälle und Abgase)
Mitarbeiter sparen Zeit und sind flexibler
Unternehmen sparen Kosten für Geschäftsreisen

Und wie ist das aus sozialer Sicht?

Vorteile

  • Wir sparen Zeit und Geld. Der Weg zur Arbeit bleibt einem erspart.
  • Wir sind flexibler. Arzttermin oder ein kurzer Spaziergang zum Kopf frei kriegen – im Home Office viel einfacher. 
  • Work-Life-Balance und Stressreduktion. Anstatt im Büro zu sitzen, kann man an seinem Lieblingsort rumlungern – sieht ja keiner. 

Nachteile

  • Weniger soziale Kontakte. Wir gehen nicht mehr so oft raus. Der Austausch mit den Kollegen per Videokonferenz ersetzt nicht den echten Kontakt.
  • Gefahr von Ablenkung. Im Home-Office ist es schnell mal verlockend, ein Video zu streamen. Merkt ja keiner. 
  • Vermischung von Beruf und Privat. Beim Abendessen könnte noch ein Anruf reinflattern. Es kann leicht passieren, dass wir mehr arbeiten. Es bleibt dadurch dann weniger Zeit für Freunde und Familie.

Fazit:

Die Zukunft der Arbeit im Homeoffice hat auf jeden Fall Potential. Zwar fallen durch die Nutzung des Internet auch Emissionen an, allerdings können diese weiter reduziert werden. Der Verkehr durch Pendler verbraucht deutlich mehr CO2

Hier sind drei Tipps, wie du zuhause im Internet unterwegs sein kannst und kein schlechtes Gewissen haben muss. 

  • Bei Meetings zwischendurch die Kamera ausschalten. Bei mehr als 5 Leuten oder, wenn jemand etwas präsentiert, ist die Kamera nicht nötig. Bei wöchentlich 15 Stunden Meetings sind das nicht mehr 9,4 Kilo die anfallen, sondern nur noch 377 Gramm CO2.
  • Lösche deine E-Mails und melde unnötige Newsletter ab. 10 E-Mails zu verschicken, verursacht genauso viel CO2 wie eine Energiesparlampe pro Stunde!
  • Statt Feierabend-Videos auf Netflix und Co. in HD-Qualität zu streamen, einfach auf Standard-Qualität wechseln. So kann man bei vier Stunden Steaming pro Tag alleine 50,5 Kilo CO2 sparen.

Das betrifft dann auch die eigene Stromrechnung!

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Bilder:

Quellen:

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/video-aus-so-arbeitest-du-klimafreundlicher-aus-dem-homeoffice/ar-BB1dOOnl

https://www.dasding.de/lifestyle/co2-sparen-im-alltag-100.html

https://www.ingenieur.de/karriere/arbeitsleben/alltag/home-office-das-wichtigsten-vorteile-nachteile/#Vorteile

https://www.atmosfair.de/de/

https://www.atmosfair.de/wp-content/uploads/klimawirksamkeit_des_flugverkehrs.pdf

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Alu-Aufkleber auf dem Apfel

Lesedauer: ca. 5min

Anfang dieser Woche haben wir unsere Aktion “Weg mit den Alu-Aufklebern” gestartet. Doch warum? Was ist so schlimm an den Dingern? 

Vorab erstmal: Warum kleben diese Aufkleber überhaupt auf unserem Obst und Gemüse?

Häufig steht auf den Aufklebern ein sogenannter PLU-Code. Dieser wird an der Kasse eingegeben, damit das Produkt richtig abkassiert werden kann. Denn, ob der Apfel jetzt Elstar oder Braeburn ist, lässt sich auf den ersten Blick nicht direkt unterscheiden. Manchmal geben die Aufkleber aber auch Auskunft über den Anbau des Produktes:

  • steht am Anfang eine 8, wurde das Obst oder Gemüse gentechnisch verändert.
  • bei einer 9 handelt es sich um den Bio-Anbau – es wurden also keine Pestizide oder Kunstdünger eingesetzt.
  • genau das Gegenteil davon sind die 3 oder 4 – hier handelt es sich um den konventionellen Anbau und es wurden Pestizide und Kunstdünger eingesetzt.

Allerdings ist es keine Pflicht, diese Zahlen auf den Lebensmitteln zu haben.

Weg mit den Alu-Aufklebern!
Häufig werden die Aufkleber nicht richtig entsorgt und landen zum Beispiel mit der Schale in der Bio-Tonne. Dort kann das Aluminium nicht richtig recycelt werden, denn es zersetzt sich nicht. Der kleine Aufkleber muss also unbedingt in die gelbe Tonne bzw. den gelben Sack!!!
Sind die Aufkleber wirklich wichtig?
Wir als Käufer wollen natürlich wissen, wie das Produkt angebaut wurde und wo es herkommt? Aber warum muss dann diese Information mit einem Stück Aluminium etikettiert werden?! Ist dir mal aufgefallen, dass es häufig auch zu einer Dopplung der Aufkleber kommt? Damit sind zum Beispiel Äpfel in einem Sechser-Pack gemeint. Sie sind bereits in Folie zusammen verpackt, vorn auf der Folie stehen Produktinformationen sowie der Preis. Warum braucht dann noch jeder einzelne Apfel einen Aufkleber? Auch hier wird wieder unnötiger Müll produziert.
Warum ist es wichtig, die Aufkleber abzuziehen?
Eigentlich darf der Kleber, der für die Aufkleber verwendet wird, keine giftigen Stoffe an das Lebensmittel abgeben. Aber es bilden sich immer wieder braune Stellen unter den Aufklebern. Das könnte daran liegen, dass das Lebensmittel an der Stelle kein Licht mehr abbekommt.
Hier noch ein kleiner Tipp von uns: Wenn du den Aufkleber abgezogen hast, kann noch etwas Kleber an dem Lebensmittel haften bleiben. Diese Kleberückstände solltest du auch entfernen, im besten Fall wegschneiden.

Aufkleber aus Plastik und Aluminium

Warum müssen die Aufkleber ausgerechnet aus Plastik oder – eben noch viel schlimmer – aus Aluminium sein? Wie wir alle schon wissen, ist Plastik auch so schon ein Problem auf der Welt. Wird es nicht richtig entsorgt und recycelt, kann es bis zu 450 Jahre dauern, bis es verrottet.
Doch warum ist Aluminium das noch viel größere Übel? Bei der Gewinnung dieses Rohstoffs werden pro Kilogramm Aluminium 8 – 12 Kilo CO2 ausgestoßen. Zudem werden für die Herstellung von 1 Tonne Aluminium sogar 1.000-5.000 Liter Wasser benötigt. Dabei entstehen zudem zwischen 1 und 3 Tonnen toxischer Rotschlamm, der in abgedichteten Deponien eingelagert werden muss.

„Be part of the soulution, not part of the pollution.“

So entsorgst und trennst du deinen Müll richtig:

  • Gelbe Tonne/ Gelber Sack: Verpackungsmüll aus Plastik, Produkte aus Kunststoff und Metall, Styropor, Konservendosen, Kronkorken, Aufkleber auf Obst und Gemüse… 
  • Schadstoffe: Diese müssen auf einen Wertstoffhof oder zu anderen Sammelstellen gebracht werden. Das sind Batterien, einige Elektrogeräte, manche Medikamente… 
  • Restmüll: Alle anderen, nicht verwertbaren Stoffe, die keine Problemstoffe sind. Zum Beispiel: Asche, Kerzen, Gummi, Fotos, Glühbirnen, Hygieneartikel, Porzellan, Stoffreste…
  • Biotonne/Kompost: Küchenabfälle und Grünabfälle wie Obst und Gemüse, Schalen, Reste, nicht mehr essbare Lebensmittel (ohne Verpackung), Blumen…
  • Glascontainer: Produkte aus Glas wie Flaschen, Einweggläser (am besten ohne Deckel). Hier ergibt es auch Sinn, das Glas farblich zu sortieren. Was NICHT reinkommt: Trinkgläser, Fensterglas, Blei- und Kristallglas, Spiegelglas, Vasen, Porzellan, Keramik und Glühbirnen.
  • Papiertonne: Papier, Pappe und Karton wie Zeitschriften, Schulmaterialien, Eierkartons…

Hier noch ein kleiner Tipp von uns: Erstell dir selbst kleine Pläne, was in welche Tonne reinkommt. Klebe diese dann an die jeweilige Tonne – so vermeidest du falsche Mülltrennung.

Fazit:

Die Aufkleber auf Obst und Gemüse sind für die Kassierer beim Unterscheiden der Sorte durchaus eine Hilfe. Allerdings sind sie sonst unnötig und produzieren nur Müll. Abgesehen davon, sind manche Aufkleber aus Aluminium. Und Aluminium herzustellen ist nicht gerade Ressourcenschonend. Auch könnte man auch andere, umweltfreundliche und müllvermeidende Methoden finden, die Lebensmittel voneinander zu unterscheiden.

Was wir dagegen machen!

Wir haben schon eine Sammlung vom Wochenendeinkauf geschickt bekommen. Es ist krass, wie viele Aufkleber bei einem Einkauf zusammen kommen. 

Mach auch du mit bei unserer Alu-Aufkleber-Challenge. Weg mit diesen Aufklebern auf Obst und Gemüse. Klebe mal die Aufkleber auf ein Blatt Papier, dazu das Datum vom Einkauf. Dann mach ein Foto und schick es uns zu. Entweder über unsere Social Media Kanäle oder an unsere E-Mail: hello@futureleaf.space. Steig mit auf unseren Zug auf, werde mit uns #klimaschlau!

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#KlimaSchlau #FutureLeafMission #WegmitdenAluAufklebern #klimaschlau2021

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Quellen:

https://www.etikettenwissen.de/wiki/PLU-Code

https://www.bsr.de/assets/downloads/broschueren_miniflyer_abfall_2016.pdf

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/alltagsprodukte/19838.html

https://www.codecheck.info/news/Wie-lang-braucht-Abfall-um-zu-verrotten-293241#:~:text=Plastikt%C3%BCten%20dagegen%20sind%20erst%20nach%2010%20bis%2020,aus.%20Daher%20solltest%20Du%20diese%20Flaschen%20unbedingt%20recyceln.

https://www.ecodesignkit.de/grundlagen/a2-umweltbezogenes-material-und-prozesswissen/a22-metalle/umweltwirkungen/

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CO2 Facts News

Sei #klimaschlau! Werde Teil unserer Community!

Wir wollen mit dir zusammen erreichen, dass unser CO2-Fußabdruck kleiner wird. Step by step. Mit kleinen Aktionen, die du in deinem Alltag umsetzen kannst. Mit Informationen, die wir für dich im Internet finden. Mit Aktivisten, die wir zusammen mit dir unterstützen. Und bei all dem wollen wir den Spaß nicht vergessen. 

Auf unseren Social Media Kanälen findest du Tipps und Ideen. Mit unserem Sonntagsartikel vertiefen wir einzelne Themen und fragen Experten. Und das bekommst du dann auch als Podcast auf die Ohren.  

Was ist der CO2-Fußabdruck?

Jeder von uns hat einen eigenen CO2-Footprint. Er zeigt, wie viel CO2-Emissionen wir in einem Jahr verursachen. Dafür wird das Kohlenstoffdioxid berechnet, das durch deinen Konsum anfällt. Neben CO2 werden auch andere klimaschädliche Gase wie Methan oder Lachgas mit einbezogen und entsprechend umgerechnet. Ein großer CO2-Fußabdruck bedeutet also, dass das der Umwelt sehr schadet. Ein kleiner hingegen, dass dies gut ist für die Umwelt. 

Entwickelt wurde dieses Modell 1994 von Mathis Wackernagel und William Rees. Sie wollten damit erreichen, dass jeder selbst nachprüfen kann, wie umweltbewusst er lebt.

In Deutschland haben wir uns das Ziel gesetzt, von aktuell über 11 Tonnen CO2 pro Person und Jahr auf unter 1 Tonne CO2 zu kommen. 

Wie umweltbewusst du lebst, kannst du durch den CO2-Rechner oder den  WWF-Klimarechner herausfinden. Hier werden dir unterschiedlichste Fragen gestellt zu deinem Konsumverhalten, u.a:

– Wie viel Strom du verbrauchst?
– Wie hoch deine Heizkosten sind?
– Ob Du regionale Produkte kaufst.
– Wie du von A nach B kommst, mit dem Auto oder mit Bus und Bahn?
– Wie viel du im Monat kaufst – Möbel, Kleidung, Elektroartikel?

Und dann gibt es da noch die öffentlichen Emissionen, auf die wir keinen Einfluss haben, wie Schulen oder Krankenhäuser.
Die Fragen zu beantworten, dauert nicht länger als 10 min. Und es lohnt sich! Denn bei den meisten Rechnern werden dir am Ende sogar Tipps gegeben, wie du deinen CO2-Fußabdruck verkleinern kannst. Probier es aus! 

Hier sind 3 Tipps, wie du deinen CO2-Fußabdruck verkleinern kannst:

Was wir geplant haben:

Ab morgen starten wir unsere Alu-Aufkleber-Challenge. Hierbei geht es um die Aufkleber auf Obst und Gemüse. Diese sind sehr oft aus Aluminium. Warum die Industrie unbedingt Aluminium verwenden muss, wissen wir nicht. Eigentlich ist das vollkommen unnötig. Und vor allem für uns als Verbrauchen total kompliziert. Denn das Aluminium darf unter keinen Umständen in die Biotonne!!! 

Wir wollen gemeinsam mit dir diese Aufkleber sammeln. 

Alu-Aufkleber-Challenge FUTURE LEAF

Warum du das tun sollst, erfährst du in den kommenden Wochen.
Also steig mit auf unseren Zug auf, werde mit uns #klimaschlau!

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Quellen:

https://www.umweltbundesamt.de/

https://uba.co2-rechner.de/de_DE

https://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/wwf-klimarechner/

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Erderwärmung Facts News

Oh du glitzernder, Oh du schillernder, Oh du schönster Weihnachtsbaum

#Klimaschlau mit FUTURE LEAF – Klima News, Facts & Fun
Lesedauer: 5min

Mit einem Weihnachtsbaum die Umwelt schonen – wie geht das?
Und ist ein Weihnachtsbaum überhaupt umweltschädlich? 

Alle Jahre wieder…Tannenduft, Tannenzweige, glitzernde Kugeln und Lichterketten – das sind die Zutaten für den Weihnachtszauber. Wenn wir unseren Weihnachtsbaum schmücken, wird es festlich. Schon die Auswahl des Baumes entscheidet über üppige Pracht und besinnliches  Prächtchen. Wir haben uns gefragt, ob ein Weihnachtsbaum überhaupt einen Umweltfaktor hat und, ob wir beim Kauf auf etwas achten müssen. Bei den Recherchen sind uns die Lichter leider ausgegangen…

Aber erst mal das Beste vorab:
Warum haben wir überhaupt einen Weihnachtsbaum in unserem Wohnzimmer stehen?

Einen speziellen Tag, an dem der Weihnachtsbaum zu einem Symbol wurde, gibt es nicht. Über viele Jahrhunderte hinweg hat sich dieser Brauch entwickelt und auf der ganzen Welt durchgesetzt. Grüne Nadelbaumzweige galten schon bei den Römern als gesundheitsfördernd, halfen gegen böse Geister und waren ein Zeichen von Fruchtbarkeit. Für die Bevölkerung in Kriegszeiten diente der grüne Baum als Hoffnung. Im kirchlichen Glauben symbolisierte er ursprünglich die Ankunft Jesu, da die grünen Zweige für das Leben stehen und die Kerzen den Sieg des Lichtes über die Finsternis bedeuten. Warum ein Nadelbaum gewählt wurde? Weil dieser am 24.12. noch grün ist.

Heute ist die grüne Tanne ein “must have” zu Weihnachten. Jedes Jahr werden dafür ca. 30 Millionen Tannen in Deutschland verkauft – und es werden immer mehr.

Laut des HDH (Hauptverband der Deutschen Holzindustrie) ist der Verkauf der Bäume seit 2000 konstant gestiegen. Grund dafür könnte sein, dass jeder einen Weihnachtsbaum haben möchte. In manchen Familien sind auch zwei Bäume Trend. Und immer mehr Innenstädte schmücke sich in vorweihnachtliche Stimmung. Das ist auch echt toll. 

Aber woher kommen die Bäume? Und was hat unser Weihnachtsbaum mit dem Klima zutun? Erst einmal Dinge, die ihr wissen solltet:

Die Facts:

  1. Allgemeines
  • Die meisten Bäume (90%) kommen aus Deutschland. Der Rest kommt aus Österreich, Dänemark, Polen oder Tschechien.
    Nur 5% der Echtholz-Weihnachtsbäume kommen direkt aus dem Wald.
  • Die beliebtesten Weihnachtsbäume von uns Deutschen sind Nordmanntannen (75%). 2018 stand sie in zwei von drei deutschen Haushalten.
  • Ihr Geheimnis: Die Nordmanntanne ist hier nicht heimisch. Sie wächst zwar auf Plantagen in Deutschland, die Samen werden allerdings aus dem Kaukasus Gebirge in Georgien importiert. Dieser Transportweg bedeutet CO2-Emissionen.
  1. CO2-Bilanz
  • Vorweg: Bäume, die über Lebensmittelhändler verkauft werden, kommen häufig aus Dänemark. Hier ist der CO2-Ausstoß aufgrund des Transportweges sehr hoch.
  • Die meisten der angebotenen Weihnachtsbäumen kommen aus angelegen Weihnachtsbaumplantagen in Deutschland. 
  • Dort brauchen sie Wasser, Platz und viel Dünger.
  • Forscher des ESU-Service (Umweltbericht, ermitteln Umweltbelastungen) haben Umweltbelastungspunkte (UBP) unterschiedlicher Bäume errechnet (siehe Grafik).
  • Außerdem muss zu der chinesischen Plastiktanne gesagt werden, dass sie schnell verblasst und häufig nach Chemikalien riecht, weshalb sie meist früher weggeschmissen wird.
Infografik_Weihnachtsbaum_Facebook_v3_2020-12-19.jpg

3. Weihnachtsbaumschmuck

  • Schmuckartikel wie Lametta werden häufig nur einmal verwendet und dann weggeschmissen. Außerdem bleiben Fäden davon im Baum hängen, die dann in Kompostier- oder Verbrennungsanlagen landen.
  • Hier wird das enthaltene giftige Blei in der Umwelt verteilt und kann somit auch den Menschen erreichen.
  • Auch Glitzer- und Schneesprays sollten nicht auf dem Baum landen, da zum Beispiel Glitzer oft aus PET besteht und nicht kompostiert werden kann.
  • Unsere Weihnachtsdeko – Lichterketten – verbrauchen jedes Jahr 510 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht  einem Stromverbrauch von 140.000 Haushalten pro Jahr in ganz Deutschland. 

„Viele Weihnachtsbäume sind einem regelrechten Pestizidcocktail ausgesetzt. Die Wechselwirkung der Einzelstoffe auf die menschliche Gesundheit ist nahezu unbekannt.“
Quelle: BUND-Expertin Hölzel, Utopia

Giftige Belastung: Pestizide auf den Plantagen?

Die Umweltschutzorganisation BUND hat das untersuchen lassen. Bei mehr als ¼ der Tannenbäumen konnten mindestens 2 giftige Substanzen festgestellt werden, weil sie zuvor mit Schädlingsschutz behandelt wurden (Pestizide).  In einigen Tannen wurden das zurzeit als schädlichstes geltendes Pestizid gefunden. Dieses schädigt Nervenzellen sowie das Hormonsystem, ist giftig für manche Tiere und wird auf den Plantagen zur Insektenvernichtung eingesetzt.

Das alles schadet Böden, Gewässer, Ökosysteme und kann sogar unserer Gesundheit gefährden, wenn wir einen verseuchte Baum zu lange bei unserem Wohnzimmer stehen lassen.

Was heißt das jetzt genau für unseren Weihnachtsbaum?

Fazit:

Insgesamt kann man sagen, dass die Weihnachtsbäume bis auf den Transport fast CO2 neutral sind, da sie im Laufe ihres Wachstums genau die Menge an CO2 binden, die sie irgendwann wieder abgeben. Je nach gewünschter Größe ist der Baum bis zu 12 Jahre alt.
Allerdings sind Weihnachtsbäume gefährdet. Dieses Jahr wird es noch genug Bäume geben. Jedoch schrieb die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, dass es in 8 Jahren möglicherweise zu einem Engpass kommen könnte. Aufgrund der letzten warmen und trockenen Sommer sind 3-4 Jahre alte Bäume komplett vertrocknet.
Vielleicht sind wir irgendwann mal soweit, dass wir unseren Weihnachtszauberbaum ins Zimmer projizieren lassen können. Das wäre die klimafreundlichste Variante. Wie zum Beispiel unsere AR-Weihnachtsdeko.

Hier unsere Tipps, wie ihr mit euren Familien einen Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer stellen könnt – der nicht giftig aber umweltfreundlich ist:

  • Ihr könnt Ökobäume kaufen. Erkennbar sind diese an den Siegeln Bioland, FSC und PEEC. 
  • Eine coole Alternative sind Miet-Weihnachtsbäume. Sie werden im Topf ausgeliehen, nach Weihnachten wieder zurückgegeben und im nächsten Jahr wiederverwendet. Anbieter findet ihr unter dem Stichwort „Ökobaum“ oder „Miet-Weihnachtsbaum“, zum Beispiel diese hier: Weihnachtsbaumfreunde oder Pflanzmich.
  • Auf nachhaltige Weihnachtsdeko umsteigen! LEDs verbrauchen 90% weniger Strom als herkömmliche Glühlampen.
    • Keine oder nur selten neue Weihnachtsdeko kaufen wie Kugeln.
    • Auch Schmuck aus Stroh, Nüssen, Papier oder Holz sieht toll aus.
    • Wenn Lametta, dann auf bleifreies und Alternativen aus Kunststoff oder Aluminium verwendet.
  • Bei Pinterest findet ihr noch viel mehr DIY Alternativen für euren schönen Weihnachtsbaum.
  • Wie kann der Baum richtig entsorgt werden? Einfach auf einen örtlichen Sammelpunkt bringen. Von dort aus werden sie meist in Biomassekraftwerke gebracht und zu Strom und Fernwärme aufbereitet.
Unsere Klima Facts:
Was genau sind jetzt Weihnachtsbaum Alternativen?
Weihnachtstannen aus dem regionalen Wald sind noch besser für das Klima, da sie natürlich wachsen können. Hier müssen Waldbesitzer sogar aufpassen, dass die Bäume nicht zu nahe aneinander stehen.

Freilandtannen, die zum Beispiel unter Strommasten wachsen, sind ebenfalls gute Alternativen zu den gespritzten Bäumen. Hier kann man beim Förster oder Forstamt nachfragen, ob man einen Baum selber schlagen darf. Diese haben durch kurze Transportwege eine geringe Ökobilanz.

Bei Öko- Weihnachtsbäumen werden Unkraut und störende Pflanzen statt mit Gift – mechanisch entfernt – zum Beispiel auch durch Schafe, die das Unkraut kurz halten. Außerdem gelten ihre Ausscheidungen als super Dünger.

Bei künstlichen Weihnachtsbäumen ist der CO2-Fußabdruck am Anfang aufgrund des weiten Transportweges (häufig aus China) schlechter. Allerdings ist er nach 8 Jahren Verwendung auf dem gleichen Stand wie ein herkömmlicher Weihnachtsbaum. Aber davon nicht täuschen lassen! Warum siehst du in der Infografik von oben.

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Disclaimer: Alle Beiträge auf dieser Seite entsprechen den journalistischen Prinzipien und dem deutschen Medien- und Presserecht. Die auf dieser Nachrichtenseite veröffentlichten Inhalte über die Helden aus 2033 sind erfunden. Die Geschichte, die wir hier erzählen, ist dient der Unterhaltung. Die Charaktere, die in unserer Geschichte auftauchen, sind erfunden, Ähnlichkeiten mit echten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.Wir grenzen uns klar davon ab, sogenannte „Fake News“ zu verbreiten.

Bilder: pexels/Any Lane

Quellen:

Ökobilanz von Weihnachtsbäumen. Berechnungstool für Christbäume zu den Umweltbelastungen (esu-services.ch)

https://rp-online.de/leben/ratgeber/weihnachtsbaum-sorten-tradition-klimawandel-alles-rund-um-den-tannenbaum_aid-54377081

https://www.rnd.de/wissen/wie-passt-der-weihnachtsbaum-zum-klimawandel-744BEU4N2FB4LF762YXQWD3LQQ.html

https://www.nzz.ch/schweiz/christbaum-gute-oekobilanz-einheimischer-tannen-plastik-besser-ld.1528105

Weihnachten: Viele Nordmanntannen haben ein dunkles Geheimnis – WELT

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-12/weihnachtsbaum-klimawandel-tannenbaum-umweltschutz-kaufen-mieten-nachhaltigkeit

Umweltbericht und Umweltproduktdeklaration (esu-services.ch)

Weihnachtsbaum kaufen oder Weihnachtsbaum mieten (weihnachtsbaumfreunde.de)

Weihnachtsbäume (bund-weser-elbe.de)

Labortest: gefährliche Pestizide in den meisten Weihnachtsbäumen (utopia.de)

Pestizide: Definition, Einsatzgebiete, Wirkung und Risiken – BUND e.V.

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CO2 Erderwärmung Facts

Geschenkeritis – echt ansteckend. Mit diesen Tipps schützt du dich vor unnötigen CO2!

#Klimaschlau mit FUTURE LEAF – Klima News, Facts & Fun

Was ist umweltschonender – online kaufen oder im echten Shop? Diese Tipps machen dich zum Klimahelden.

Erst mal die gute Nachricht: Wir dürfen feiern und können das auch im größeren Kreise machen – nur eben virtuell. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja doch noch ein Weihnachtswunder…

Auch wenn das Schlendern über den glitzernden Weihnachtsmarkt dieses Jahr flachfällt, Geschenke müssen sein. Jetzt erst recht. Dabei stellen wir uns die Frage: Geschenke im Online-Handel kaufen oder in einem echten Shop? Und wie können wir dabei noch unseren CO2 Footprint schonen?  

Wir haben recherchiert und diese Ergebnisse haben uns überrascht…

Fact 1: Weihnachten verbrauchen wir am meisten CO2. Warum? 

  • Lecker und üppig essen, viele Geschenke und Familienbesuche mit vielen Kilometern Autofahrt (auch wenn diesmal eingeschränkt) – wir sehnen uns danach und freuen uns mit Recht. Verrechnet man unser festliches Ritual in CO2, erzeugt jeder von uns zu Weihnachten durchschnittlich 338 kg CO2. Einige schaffen sogar bis zu 2 Tonnen. Nur zum Vergleich: Im ganzen Jahr erzeugt jeder von uns 11,5 Tonnen CO2

Ist Weihnachten ein CO2-Footprint-Desaster?

Ja, weil wir Geschenkeritis bekommen – wir geraten in einen Geschenkerausch und wollen für unsere Lieben bei den Weihnachtsgeschenken auf nichts verzichtet. Dafür geben wir im Durchschnitt fast 300 € aus.

Doch was ist jetzt besser für´s Klima – Online oder im echten Laden shoppen? 

Fact 2: Shoppen im Laden ist nicht unbedingt nachhaltiger – Schock! 

Interessant ist erstmal, dass die meisten von uns ihre Geschenke online kaufen. Das war schon vor Corona so. Nur wenige von uns shoppen lieber in Geschäften vor Ort. Doch Weihnachten ändert sich das: Jeder Vierte kauft den Großteil der Geschenke lieber im Laden. 

  • Fährst du alleine mit dem Auto zum Shoppen, verbrauchst du rund 2010g CO2 pro Kilometer. Das ist enorm viel. 
  • Wenn du mit Bus oder Bahn zum Laden fährst um Geschenke zu kaufen, verursacht das nur 440 g CO2-Ausstoß. Dabei ist sogar egal, ob du mit einem oder fünf Artikeln nach Hause kommst. 
  • Wohnst du in der Nähe der Geschäfte und läufst oder fährst mit Fahrrad, fällt sogar gar kein CO2 an. #Klimaschlau

Fact 3: Online-Shoppen ist klimafreundlicher – aber nicht immer

  • Seit Corona boomt der Online-Handel – kein Wunder! Jetzt vor Weihnachten kommen noch Shopping Days wie der Black Friday und  Cyber Monday und die vielen Weihnachtsbestellungen hinzu. Die Post liefert um die 1,2 Millionen Paketen am Tag. Um dies zu schaffen, arbeiten 800 neue Mitarbeiter zusätzlich. Bis zum späten Samstagabend werden Pakete ausgeliefert.
  • Sind die Paket-Fahrzeuge logistisch klug geplant, ist der CO2-Ausstoß durch kurze Wege relativ gering. Eine Tonne Pakete im LKW erzeugt 104g CO2 pro Kilometer. Das heißt, ein Online bestelltes Paket liegt in der gesamten Lieferkette bei ca. 500g CO2 Ausstoß.
  • Aber Achtung: Wenn das Paket wieder zurückgeschickt wird, fallen wieder 500g CO2 an. Das bedeutet, das Paket erzeugt dann 1.000g. Dies passiert in einem Laden seltener, da man den gekauften Gegenstand vorher ausprobieren kann.
CO2 Rechner- hier kannst du deine persönliche CO2 Bilanz beim Weihnachtsshopping errechnen: https://utopia.de/ratgeber/co2-rechner-5-webseiten-mit-denen-du-deine-klimabilanz-errechnen-kannst/

Retouren und unverkaufte Artikel erzeugen ein Klima Desaster

  • 20 Millionen Artikel (4% der Retouren) pro Jahr werden in Deutschland vernichtet, weil sie nicht mehr verkauft werden können. Das ist ungefähr so, als würden alle Bewohner der 15 größten Städte Deutschlands ihre Einkäufe wieder zurückschicken. Okay – mal nachrechnen: 
  • 2 Millionen Pakete x 1kg CO2 = 2.000.000kg CO2 

= 2.000 Tonnen CO2 =  eindeutig zu viel!!

  • In Frankreich hat Amazon deshalb ein gemeinnütziges Spendenprogramm gestartet. Dort wird unverkaufte Ware gespendet, statt vernichtet. Deshalb soll es auch in Deutschland für Onlineshops so ein gemeinnütziges Programm geben. Allerdings gibt es hier ein Problem: Wird ein Artikel gespendet, muss der Händler Umsatzsteuer bezahlen, obwohl er gar keinen Umsatz gemacht hat. Um so ein Programm jetzt nach Deutschland zu bringen, ist z.B. Amazon mit politischen Entscheidern in Kontakt. Hier braucht es eine Gesetzesänderung.
  • Allerdings gibt es schon Unternehmen, die nachhaltig mit den retournierten Artikel umgehen. Zalando beispielsweise verkauft – laut eigenen Angaben 97% – der zurückgeschickten Ware nach gründlicher Aufbereitung über den eigenen Onlineshop weiter.
Geschenkeritis – Warum kaufen wir überhaupt so viel?Einige meinen, dass es sich nicht “lohnt”, sein Geld bei einer Bank zu sparen. Da die Verzinsung zu niedrig ist. Außerdem macht shoppen Spaß. In Amerika gilt sogar,  schon das Geld, das in ein Geschenk investiert wurde, als Sozialstatus:“Ich kann schenken, ich bin erfolgreich.”
Quelle: Willy Schneider SpiegelCa. 13% der Bevölkerung geben fast ihr gesamtes Einkommen für Produkte und Dienstleistungen aus, nur um soziale Anerkennung zu bekommen. Teilweise wird dann auch mit den Besitztümern wie Autos und Elektronikartikel geprahlt.Bei sogenannten Schnäppchenjägern zählt nicht der Besitz des Produktes an sich, sondern der Kaufakt. Dieser bedeutet nicht selten einen persönlichen Erfolg.
Rabattangebote sorgen sogar dafür, dass wir unser Gehirn ausschalten. Wir kaufen ein Produkt, obwohl wir es eigentlich nicht brauchen. Dabei tolerieren wir sogar, dass das Produkt totaler Müll ist. “Alles, was wir wegschmeißen, ist nicht weg, sondern einfach nur woanders.”             Quelle: Bloggerin Anna Schnuck Morgenpost

Fazit

Was ist nun besser für die Umwelt – unsere Weihnachtsgeschenke online oder im Laden zu kaufen? 

  • Im Laden shoppen ist klimafreundlicher – wenn du mit den Öffis fährst und gleich mehrere Weihnachtsgeschenke einkaufst.
  • Online Shoppen ist klimafreundlicher – wenn unsere Pakete alle bei einem Händler bestellt werden, alle auf einmal geliefert werden und keine Ware zurückgeschickt wird, um zusätzliche Wege und somit CO2-Ausstoß zu verhindern. 
  • Möchtest du aber verschiedene Geschenke bei verschiedenen Online-Händlern kaufen, ist es wiederum umweltfreundlicher in ein Einkaufszentrum zu gehen – aber nur mit den Öffis. 

Das ist alles ganz schön kompliziert. Deshalb haben wir es für dich mal aufgemalt:

Der Shopping Zyklus für Klimahelden: 

  1. Vorher genau planen, 2. welche Geschenke du kaufen möchtest, 3. bevor du dich entscheidest loszufahren oder etwas zu bestellen. #KlimaSchlau

Hier noch unser Tipps gegen die Geschenkeritis in der Weihnachtszeit:

  • Gutscheine – vor allem, wenn sie Digital sind – senken die Quote der zurückgeschickten Artikel, weil man sich selbst etwas aussuchen kann. Ein kleiner Geschenktipp: Ein Gutschein von Ethic Deals.
  • Verschenke nachhaltige Produkte, auch wenn sie etwas teurer sind, sie haben weniger CO2 und sind damit ihren Preis wert.
  • Bestellt deine Geschenke online und kaufe mehrere Produkte bei einem Händler, so spart du Verpackungsmaterialien und Transportwege
  • Lass dich von Anzeigen wie “- 81% Rabatt” nicht beirren! Überlege, ob du das Produkt wirklich brauchst und lies dir mehrere Kundenrezensionen durch: Häufig weißt du dann, ob das Produkt sein Versprechen wirklich hält. Dann spart du die Retour.
  • Deine nachhaltige, umweltschonende und recyclebare AR Geschenkkarte gibt es bei uns! 

Welche Lösungsvorschläge hast du? Schicke uns eine E-Mail an hello@futureleaf.org .

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Bilder: pixabay

Quellen:

https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-weihnachten-regeln-silvester-1.5125729

Wie viel CO2 verursacht Weihnachten eigentlich? – Lilli Green

https://www.20min.ch/story/post-rechnet-mit-einem-allzeitrekord-bei-der-paeckliflut-82810631477

https://www.team-klima.de/start/tipps_tricks/klima-schuetzen-durch-oeffentliche-verkehrsmittel.html#:~:text=Nutze%20so%20oft%20es%20geht%20die%20%C3%B6ffentlichen%20Verkehrsmittel,deutlich%20effizienter%2C%20weil%20sie%20mehr%20Menschen%20transportieren%20k%C3%B6nnen.

CO2-Bilanz Stationär vs Paketversand… und warum das strategisch noch richtig relevant werden dürfte – Timberlove

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/onlinehandel-amazon-deutschlandchef-deutsches-steuerrecht-foerdert-vernichtung-von-retouren/26621726.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE&ticket=ST-7819326-SiGYlwnt66c6w5bDTHCI-ap2

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/weihnachten-warum-verfallen-wir-jedes-jahr-in-den-kaufrausch-a-1298501.html

https://www.morgenpost.de/ratgeber/article227809337/Konsum-zur-Weihnachtszeit-Kaufen-kaufen-oder-doch-nicht.html

https://www.internetworld.de/digitaler-handel/online-handel/online-offline-handel-weihnachtsgeschaeft-laeuft-an-1619604.html

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/online-oder-im-laden-was-ist-besser-co2-ausstoss-beim-einkaufen-100.html

https://www.voucherwonderland.com/reisemagazin/groessten-staedte-in-deutschland/#:~:text=Liste%20der%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20St%C3%A4dte%20in%20Deutschland%20%20,%20%202.681%20%2049%20more%20rows%20

https://www.deutschlandfunk.de/konsum-umsatz-im-einzelhandel-steigt-kraeftig.1939.de.html?drn:news_id=1200888

https://www.presseportal.de/pm/75733/4465698

https://handelsjournal.de/zusatzinhalte-nur-online/wo-die-deutschen-ihre-weihnachtsgeschenke-kaufen.html

https://www.cash.at/handel/digital/zalando-verantwortungsvoller-umgang-mit-retouren-21772

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Erderwärmung Facts News

Blüten im Winter? Unser Klima ist verrückt!

#Klimaschlau mit FUTURE LEAF – Klima News, Facts & Fun

Kurze Tage – grauer Himmel – kalte Nächte – aber im Garten blüht es. Haben wir etwas verpasst? Der Herbst läutet das Ende der Gartensaison ein, die Pflanzen gehen in die Winterpause. Und wir Menschen harken das Laub weg und machen alles winterfest. Am 01. Dezember ist schließlich der meteorologische Winteranfang.
Aber vielleicht ist dir auch aufgefallen, dass einige Blumen wie Rosen und Hortensien gerade wieder blühen. Okay, das kann am milden Herbst liegen. Doch warum blühen Sommerblüher wie Passionsblumen und Mohn immer noch – oder wieder? Das gab es so noch nie! Das Problem: Und jetzt soll auch noch Schnee fallen. Wie geht das zusammen?

Wir wollen wissen, was da los ist und haben in den Tiefen des Internet erstaunliche Antworten gefunden.

Die Facts:

  1. Winter sind kürzer und wärmer
  • Der Winter ist in den vergangenen Jahren immer kürzer und wärmer. Fast überall in Deutschland lagen die Temperaturen um 4°C höher, als vor vor 30 Jahren, so dass wir die Winterjacke im Schrank lassen können.
  1. Jahreszeiten verschieben sich
  • Durch die Erderwärmung verschieben sich die Jahreszeiten. Frühling und Sommer beginnen immer früher und der Herbst später. 
  • Laut Deutschem Wetterdienst dwd fängt die Frühlingsperiode in den letzten 30 Jahren ca. 18 Tage früher an  als im Durchschnitt der Jahre davor. Das bedeutet, dass der Winter mittlerweile um fast 3 Wochen kürzer ist.
  1. Vegetationsphasen verschieben sich
  • Botaniker haben sogenannte Leitpflanzen, mit deren Hilfe die jahreszeitliche Entwicklung beobachtet wird. Das sind zum Beispiel Forsythien, deren Blütezeit je nach Sorte von Mitte März bis Ende Mai ist. Blühen diese, weiß der Botaniker, dass eine neue Wachstumsphase einsetzt.
  • In diesem Jahr begann der Strauch vier Wochen früher zu blühen, als es noch 1945 der Fall war. Die Apfelbäume blühen etwa 8 Tage früher als noch Ende der 80er Jahre.
  • Die Vegetationsphase hat sich verändert: Blätter und Blüten fallen später im Jahr ab.

Diese Grafik zeigt dir die Verschiebung der Jahreszeiten.

Doch warum ist das ein Problem?  Somit haben wir doch länger etwas von der Schönheit der Pflanzen! 

So richtig ist diese Annahme leider nicht. Denn blühen die Blumen und Bäume länger, hat das schwere Auswirkungen auf die darauffolgenden Jahreszeiten. 

Das Risiko von Frostschäden steigt

Warmes Wetter ist für viele Pflanzen das Startsignal zum Wachsen. Es werden also neue Knospen und Blüten gebildet. Kommt es dann doch plötzlich zu Frost, sind die Pflanzen nicht geschützt und die neuen Keimlinge sterben ab. Dadurch gerät beispielsweise die Obsternte in Gefahr.

Auswirkungen auf Kaltkeimer

Andere Pflanzen, sogenannte Kaltkeimer, benötigen Kälteimpulse im Winter. Das sind beispielsweise unsere Waldbäume. Sie brauchen kurze Temperaturschwankungen unter 0°C, um auszutreiben. Wenn Frühlingstemperaturen über eine Woche lang anhalten, erwachen die Pflanzen und Bäume aus ihrer Saftruhe.

Diese Grafik zeigt dir den Temperaturanstieg in den Wintermonaten.

Gefahren für Insekten und Blüten

Auch Insekten wie Bienen sind betroffen. Hier können drei Probleme auftreten:

  1. Wenn die milden Temperaturen im Winter über längere Zeit anhalten, sind manche Bäume und Pflanzen nicht mehr in ihrer Saftruhe und blühen früher. Als Saftruhe bezeichnet man die Zeit, in der der Wasser- und Nährstofftransport in der Pflanze zum Erliegen kommt. Sie fangen an zu blühen. 
  1. Wenn Blumen oder Bäume wegen der milden Temperaturen im Herbst und Winter blühen, werden die Pflanzen nicht bestäubt. Das liegt daran, dass die Insekten erst im Frühjahr schlüpfen.
    Wenn die Insekten dann schlüpfen, verhungern sie wiederum. Denn die Pflanzen, die eine wichtige Nahrungsquelle für die Larven sind, blühen nicht mehr.
  1. Der falsche Frühling täuscht die Insekten, Bienen und Co. Sie sind durch die warmen Temperaturen zu früh wieder unterwegs. 

“Normalerweise würden die Winterbienen jetzt im Bienenstock sitzen und heizen. Aber sie fliegen ab zwölf Grad Celsius raus. Sie holen Wasser, räumen auf, arbeiten hart. Dadurch vergeuden sie wertvolle Kraft und verkürzen so ihre Lebenszeit.”

Quelle: Thomas Maul MDR Garten

Sollten die Bienen dann auch noch an Orte fliegen, wo die Temperatur unter 9°C liegt, verfallen sie in eine Art Starre, schaffen den Heimflug nicht – sie erfrieren.

Wie kommen Säugetiere mit den warmen Wintern klar?
Säugetiere können sich relativ gut an die “neuen” Winter anpassen. Der Boden ist nicht gefroren und von Schnee bedeckt, so dass sie ausreichend Futter finden. Doch das hat Auswirkungen auf ihre Fortpflanzung. Die warmen und milden Winter führen so zu einem Anstieg der Population bei Wildschweinen und Rehen. Jedoch können die Jungtiere erfrieren, sollte es plötzlich wieder kalt werden.
Andere Säuger wie Igel werden in ihrem Winterschlaf durch die Wärmephasen gestört und wachen auf. Kommt es dann wieder zu einem Kälteeinbruch, können die Tiere erfrieren oder verhungern, wenn sie es nicht schnell genug in ihr Winterquartier zurück schaffen.

Fazit 

Die Blüte im Herbst ist ein sicheres Zeichen für den Klimawandel. Die Jahreszeiten haben sich bemerkbar verschoben. Insekten und Pflanzen sind durch die warmen und kurzen Winter gefährdet. Und fällt dann doch Schnee, sterben die Pflanzen, Tiere und Insekten – das Sterben der Arten wird schlimmer.  Die Veränderung der Jahreszeiten wird auch für uns Menschen zu einem Problem. Es kommt zu Ernteausfällen – Lebensmittel werden teurer und Menschen leiden Hunger. #KlimaSchlau

Wenn wir nichts tun – wird sich das Klima bis 2040 so verändern. 

Mit diesen Tipps kannst du der Natur helfen:

  • Volle Pulle heizen ist uncool. Schon ein halbes Grad weniger Raumtemperatur spart Heizkosten und damit CO2. 
  • Trage Zuhause ein Kuschel-Sweatshirt statt einen T-Shirt und lese unsere Kuschel-Tipps zum klimaneutralen Aufwärmen. 
  • Leckere Vegan-Burger geben dir Energie und Vitamine. Damit senkst du deinen CO2 Fußabdruck mit Genuss. (Jeder Deutsche verursacht ca.1,75 Tonnen davon pro Jahr = 1.750 kg giftige Luft.)

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Bilder:

Quellen:

Wetter und Klima – Deutscher Wetterdienst – Startseite (dwd.de)

Klimawandel im Privatgarten: Passionsblume und Akelei im November – Kolumne – DER SPIEGEL

Passionsblume » Wann ist Blütezeit? (gartenjournal.net)

Klimawandel: Was macht der milde Winter mit Pflanzen? | MDR.DE

Klimawandel: Folgen des milden Winters für Tiere | MDR.DE

Klimawandel im Kalender: Die Jahreszeiten verschieben sich | Klimawandel | BR Wissen

Erdbienen » Lernen Sie die nützlichen Insekten im Detail kennen (gartenjournal.net)

Retten Vegetarier das Klima? Das sind die Folgen des Fleischessens – FOCUS Online

Klimaschutz: Was du tun kannst – 15 wichtige Tipps gegen Klimawandel! (utopia.de)

https://m.focus.de/panorama/wetter-aktuell/chance-auf-weisse-weihnachten-steigt-schneewalze-rollt-auf-deutschland-zu-doch-das-ist-noch-nicht-alles_id_12710806.html

Grafiken:

Mildere Herbste und Winter (Umweltbundesamt)

Klimakarten Deutschland 2020 (Deutscher Wetterdienst)

Wir bedanken uns beim Deutschen Wetterdienst für die Grafiken.

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Erderwärmung Facts

Kein Scherz! Wir retten Eisbären!

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Wir von FUTURE LEAF lieben Eisbären. Und hier ist nicht die Rede vom Berliner Eishockey Verein, sondern vom weißen Raubtier am Nordpol. Inzwischen ist der Eisbär das Symboltier für den Klimawandel geworden. Doch sie scheinen im Zoo am sichersten zu sein. Denn Wissenschaftler sagen, dass es bis 2100 keine freilebenden Eisbären mehr geben wird. 

Warum? Wir haben entdeckt, dass 21 Forschungsinstitute Klimamodelle entwickelt und das hier herausgefunden haben: 

Hier die Hintergrundinformationen:

Das Meereis mit seiner hellen Oberfläche reflektiert die Sonnenstrahlen und hält somit die Arktis kühl. Normal ist, dass jeden Sommer die Eisfläche am Nordpol schmilzt und im Winter wieder nach wächst. Im September 2020 umfasste das Packeis am Nordpol aber nur 3,8 Millionen Quadratmeter. Das hört sich zwar viel an, ist es aber nicht. Anfang der 80er Jahre war die Ausdehnung fast doppelt so groß!

Was passiert da?

  • Die weißen Polkappen reflektieren einen Großteil der Sonnenstrahlen. Ist das Eis weg, nimmt das Meer die Sonnenwärme auf und die Wassertemperatur steigt.
  • Je wärmer das Wasser, desto schneller schmilzt das Packeis.
  • Ist das Packeis weg, treffen noch mehr Sonnenstrahlen auf die Wasseroberfläche – die Wassertemperatur steigt noch mehr an.
  • Je mehr Eisfläche schmilzt, desto schneller wird das Wasser warm.

Das ist ein Kreislauf – Und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Nordpol noch vor 2050 in manchen Sommern eisfrei sein – sagen die Forscher. 

Das hat schwerwiegende Folgen für die Natur, für das Klimasystem und für Eisbären.

Fact 1: Nahrungsmangel. 

  • Die Hauptnahrungsquelle der Eisbären sind Robben. 
  • Eisbären jagen sie, indem sie stundenlang im Eis an den Atemlöchern der Robben warten bis diese auftauchen. Dann schnappen sie zu und ziehen ihre Nahrung auf das Eis. Doch das Eis schmilzt und es gibt keine Atemlöcher mehr.

Fact 2: Krankheiten

  • Da durch den Klimawandel die Polkappen schneller schmelzen, muss das Raubtier länger auf dem Festland bleiben und Hungerperioden durchstehen. 
  • Eisbären können lange ohne Nahrung auskommen
  • Jungtiere 117 Tage, Mütter nicht viel länger
  • männliche Bären 200 Tage
  • weibliche Bären ohne Nachwuchs 225 Tage
  • Sind Eisbären über einen immer längeren Zeitraum auf dem Festland, können sie sich nur von Seevögeln und Kadavern ernähren. Jedoch können sie davon nicht lange überleben und sie werden krank.

Fact 3: Weniger Nachkommen 

  • Weniger Nahrung und schlechterer gesundheitlicher Zustand der Bären bedeutet: Sie haben weniger Nachkommen.
  • Hinzu kommt, dass Menschen Eisbären legal jagen dürfen. 
  • Heute gibt es nur noch zwischen 20.000-25.000 Tiere verteilt auf 19 Populationen mit jeweils 100 bis mehreren 1.000 Tieren, schätzen die Forscher. 

Fazit:
Seit 1990 nahm die Zahl der Bären ab, denn ab diesem Zeitpunkt machte sich die Erderwärmung in der Arktis bemerkbar. Wenn das Meereis im Sommer komplett schmilzt, könnte sich die Zahl der Eisbären um zwei Drittel verkleinern. Bis 2100 könnte es deshalb keine freilebenden Eisbären mehr geben.

Aus diesem Grund sind Eisbären mittlerweile alle Populationen des Eisbären auf der roten Liste der gefährdeten Arten. Und deshalb sind sie in Zoos sicher.

Was können wir für den Eisbären tun?  

Die gute Nachricht:  Die Forscher fanden anhand ihrer Modelle auch heraus, je geringer die CO2-Emission, desto größer die Chance, dass die Arktis nur gelegentlich im Sommer eisfrei sein wird.

Wir starten deshalb eine Eisbären-Rettungsaktion. Diese Tipps helfen dir Eisbären zu retten:

  • Handele: Auf jeden Fall können wir unsere CO2-Emissionen schnell reduzieren. Spare CO2 bei Strom, Brenn- und Kraftstoffverbrauch. Schalte beispielsweise das Licht aus, wenn du nicht im Raum bist.
  • Rede darüber: Mache Freunde und Verwandte aufmerksam auf das Thema und überzeuge sie, ebenfalls CO2 für die Eisbären zu sparen.
  • Sei #KlimaSchlau: Teile dein Klima-Wissen mit deinen Freunden auf Facebook und Instagram und mache sie auf die Eisbären-Tipps bei FUTURE LEAF.SPACE aufmerksam. 

Als Dankeschön schenken wir dir einen Eisbären – den du mit deiner Aktion gerettet hast.  

Alle Informationen erhältst du demnächst auf Instagram, Facebook und FUTURELEAF.SPACE. 

Du willst mehr machen?

  • Werde aktiv und schließe dich den Klimaaktivisten an. Nimm zum Beispiel an Fridays for Future teil und demonstriere für mehr Klimaschutz. 
  • Wende die Tipps gegen den Klimawandel an, die du bereits von FUTURE LEAF oder anderen gelernt hast.
  • Rette die Eisbären mit einer WWF Patenschaft! Mit Spenden von kleinen Geldbeträgen kannst du den WWF schon unterstützen und dazu beitragen, die Eisbären zu retten. 

Lies hier noch mehr Wasserspartipps nach, um deinen Verbrauch zu verbessern.

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Bilder: Pexels/Lucas Kleipödszus

Quellen:

https://www.awi.de/ueber-uns/service/presse-detailansicht/presse/nordpol-im-sommer-bald-ohne-eis.html

https://www.usf.uni-osnabrueck.de/studium_und_lehre/studieninteressierte/methoden_der_systemwissenschaft/abschmelzen_der_polkappen.html

https://www.sueddeutsche.de/wissen/eisbaeren-arktis-klimawandel-1.4974857

https://www.welt.de/wissenschaft/article111497229/Das-gefaehrliche-Leben-der-Eisbaeren-auf-duennem-Eis.html

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-die-zahl-der-eisbaeren-nimmt-trotz-klimawandel-zu

https://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/schwarzer-tag-fuer-den-tierschutz-artenschutzkonferenz-billigt-jagd-auf-eisbaeren_aid_935056.html#:~:text=Nach%20einem%20Beschluss%20auf%20der%20Artenschutzkonferenz%20in%20Bangkok,der%20Eisb%C3%A4ren%20vor%20kommerziellen%20J%C3%A4gern%20ist%20nicht%20gegl%C3%BCckt

https://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/eisbaer/

https://kulturpoebel.de/arktis-das-eis-am-nordpol-schrumpfte-vor-allem-im-jahr-2020/

https://fridaysforfuture.de/

https://eisbaer.patenschaft.at/

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Facts News Wasser

Ist Tomate gleich Tomate?

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Wusstest du, dass das Lieblingsgemüse der Deutschen die Tomate ist? Wenn man darüber nachdenkt, merkt man schnell, dass dies kein Wunder ist. 

Wir essen sie in jeder Form. Ob Tomatenmark, -soße oder -ketchup, das Gemüse ist fast überall enthalten. Doch wie sieht es eigentlich mit der Ökobilanz und den Wasserverbrauch der beliebten Strauchfrucht aus? 

Neben Tomaten aus Deutschland werden in Supermärkten häufig auch welche aus Spanien und der Niederlande angeboten. Wir im Büro kochen oft zusammen. Deshalb haben wir uns gefragt, welche Tomaten wir kaufen sollen. Welche sind am klimafreundlichsten? Und das hat uns überrascht: 

Fact 1: 

  • Die spanischen hingegen benötigen bei der Produktion rund 20 Liter Trinkwasser. Das ist 7 Mal so viel wie bei dem Anbau der deutschen. Schuld daran sind die fast durchgehend hohen Temperaturen in der Region und die daraus resultierenden trockenen Böden. 
  • Zusätzlich beschädigt die Bewässerung der Felder die Umwelt.

Fact 2:

  • Bei der heimischen Strauchfrucht werden hohe Transportwege gespart, da sie nur vom Feld in die Supermärkte geliefert werden muss. 
  • Tomaten aus Spanien wiederum müssen von dort aus bis nach Deutschland transportiert werden. Da fallen oft Transportwege von über 2.000km an und es werden ca. 315 Gramm CO2 produziert.

Fact 3:

  • Deutsche Tomaten müssen im Frühjahr und im Winter oft beheizt werden, da sie meist im Gewächshaus wachsen. Dabei fallen 5.700 Gramm CO2 an, was enorm zum Klimawandel beiträgt. Hier ist die Tomate ein Klimakiller.
  • Die roten spanischen Früchte wachsen in einem Freilandanbau. Das ist etwas klimafreundlicher, denn in Spanien ist es immer warm. Die Tomaten müssen also nicht beheizt werden. 
  • Das Problem hier: Nur wenige Tomatensorten sind robust und widerstandsfähig genug, um extreme Witterungsbedingungen auszuhalten. Für den Freilandanbau eignet sich zum Beispiel starkwüchsige Buch- und Strauchtomaten. Die Fleischtomate hingegen sollte im Gewächshaus angebaut werden.

Fact 4:

  • In den Sommermonaten hat die heimische Tomate Saison. Hier muss sie nicht beheizt werden und wächst häufig im Freilandanbau.
  • Der kurze Transportweg trägt hier ebenfalls dazu bei, dass die deutsche Strauchfrucht von Juli bis September sehr wenig CO2 zur Produktion und im Transport benötigt. 

Fazit: 

  • Die spanische Tomate hat – zumindest in den kalten Monaten in Deutschland – eine bessere Ökobilanz. Und das obwohl sie einen weiten Transportweg hat.
  • Allerdings verbraucht sie viel mehr Wasser. Zusätzlich herrscht in Spanien Wasserstress. Je nach Berechnungen ist dieser 100 Mal größer als der in Deutschland.
  • In den warmen Monaten ist die deutsche Tomate in Hinsicht der beiden Kategorien deutlich sparsamer.

#KlimaSchlau 

Wir können uns ganz einfach entscheiden – für unseren besseren CO2-Fußabdruck und weniger Wasserverbrauch. Vergesst nie, wir als Konsumenten entscheiden! Wir müssen nur wissen, was besser ist. 

Wir sammeln KlimaWissen für euch, damit ihr einfacher aktiv werden könnt. 

Unsere Tipps an dich, damit du Wasser und CO2 beim Kauf von Gemüse/Tomate sparen kannst:

  • Pflanze dir deine eigenen Tomaten. Das ist einfach…. Eine Anleitung dazu findest du hier.
  • Variiere mit der Region deiner Tomaten. Kaufe in den Sommermonaten die aus Deutschland. In den Wintermonaten solltest du auf die spanische Tomate zurückgreifen. 
  • Achte beim Einkaufen von Tomaten darauf, wie sie Angebaut wurden. Denn der Freilandanbau ist etwas klimafreundlicher als der im Gewächshaus.
  • Achte allgemein beim Einkauf von Gemüse auf saisonale regionale Produkte. Das bedeutet, dass die Produkte keinen weiten Weg zurückgelegt haben und nicht zusätzlich zum Beispiel beheizt werden mussten.

Was sind deine Lösungsvorschläge? Schick uns eine E-Mail an hello@futureleaf.org .

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Bilder: pexels/Karolina Grabowska

Quellen:

https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/16676-rtkl-landwirtschaft-und-klima-warum-tomaten-jetzt-am-klimafreundlichsten

https://www.radiogong.de/oekobilanz-lebensmitte-2019#:~:text=Die%20spanische%20Tomate%20hat%20gerade%20eine%20bessere%20%C3%96kobilanz%2C,einige%20Fragen%20rund%20um%20die%20%C3%96kobilanz%20f%C3%BCr%20euch.

https://www.stern.de/genuss/essen/warum-unsere-tomaten-aus-dem-supermarkt-nach-nichts-mehr-schmecken-8863516.html

https://www.hausgarten.net/gemuese-gemuesegarten/tomaten/tomatenanbau-tipps.html

https://www.klimatarier.com/de/Tipps/lebensmittel

https://www.deutschlandfunk.de/gewaechshaus-kontra-umweltschutz.697.de.html?dram:article_id=74207

https://www.ecowoman.de/freizeit/heimat/regional-einkaufen-warum-es-gesuender-und-besser-fuer-die-umwelt-ist-3868

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/oekobilanz-der-spanischen-tomate-100.html https://www.mdr.de/mdr-garten/pflegen/duengen/tomaten-anbau-fuenf-tipps-100.html

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