Title Image

Was bedeutet RCP8.5?

Was bedeutet RCP8.5?

Hinter dem Kürzel RCP8.5 verbirgt sich eins von vier Zukunftsszenarien, welche von einer Gruppe unabhängiger Wissenschaftlern entwickelt wurden. Ein RCP ist ein Modell, das uns zeigen soll, wie sich der Klimawandel auf unsere Umwelt auswirkt. Damit wollen die Wissenschaftler und der Klimarat herausfinden, was man schon heute unternehmen kann, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden.

Neben dem Klimaszenario RCP8.5 gibt es noch weitere Modelle. Das RCP8.5. ist aber deshalb so wichtig, weil es von den schlimmsten Folgen des Klimawandels ausgeht.

 

Wie wird das RCP-Modell berechnet?

 

Um sich vorstellen zu können, wie sich unsere Umwelt während des Klimawandels verändert, brauchen die Wissenschaftler zwei Werte: die Treibhausgaskonzentration – also zum Beispiel wie viel CO2 in der Luft sein wird – und den sogenannten Strahlungsantrieb.

Unsere Sonne strahlt sehr viel Energie ab. Ein Teil davon kommt auch auf der Erde an, und zwar immer auf der Seite, die gerade der Sonne zugewandt ist. Treffen nun Sonnenstrahlen auf die Erdatmosphäre, dann verschlucken zum Beispiel die Wolken einen Teil davon. Das erwärmt die Erdatmosphäre. Der größere Teil der Sonnenstrahlen trifft aber direkt auf die Erdoberfläche und erwärmt diese ebenfalls. Die Erde behält diese Strahlenenergie aber nicht für sich – sie gibt sie wieder ab, und zwar als Wärme in den Weltraum, denn sonst würde die Erde ständig überhitzen. Das nennt man Strahlungsantrieb.

Durch zusätzliches CO2 verändert sich aber dieses Gleichgewicht von Strahlenaufnahme und -abgabe: Unser Klima verändert sich. Es wird wärmer und damit geraten viele Lebensräume für Pflanzen, Tiere und auch für den Menschen in eine Schieflage.

 

Was kann man tun, um das RCP8.5.-Zukunftsszenario zu verhindern?

 

Das wichtigste, was getan werden muss, damit das Klimaszenario der Wissenschaftler vom RCP8.5 eben nicht eintritt, ist eine starke Reduktion von Treibhausgasen. Dazu zählt neben CO2 auch das Gas Methan. Die Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass wenn sich die Erde bis zum Jahr 2050 nicht weiter erwärmen soll, 40-70 Prozent des CO2-Ausstoßes aus dem Jahr 2010 eingespart werden muss. Ab 2100 – so haben die Forscher weiter herausgefunden – dürfen noch weniger oder gar keine Treibhausgase mehr ausgestoßen werden.

Neben der Industrie und dem Verkehr verursacht zum Beispiel Müll sehr viele Treibhausgase. Müll lässt sich aber nicht immer vermeiden. Wer allerdings seinen Müll trennt, der kann dabei helfen, das Treibhausgas Methan zu verhindern. Methan entsteht nämlich durch organischen Abfall, also Abfälle pflanzlicher und tierischer Herkunft, die biologisch abbaubar sind.

 

FUTURE-LEAF-Tipps:

 

Organische Abfälle sind biologisch abbaubar und sollten deshalb immer kompostiert werden.

Wer seinen Müll trennt, macht ihn damit zum Teil wiederverwertbar, etwa beim Verpackungsmüll, der teilweise recycelt werden kann.

Was kannst du sonst noch tun, um den Klimawandel aufzuhalten?

Unterstütze uns jetzt!

Folge uns auf unseren Instagram und Facebook. Schreib uns, welche Lösungen und Ideen du hast, um die Erderwärmung aufzuhalten.

Verstehen. Wissen. Teilen. Handeln.

Keine Kommentare

Schreib einen Kommentar